Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1094
Einzelbild herunterladen
 

1094 S. Nr. 3804-3868.

wunderbare Früchte trieben. Der Berichtgeber im KuUstblattc glaubtsogar, Mantegne habe dieses Buch gekannt und stuflirt, da Vieles indiesen Zeichnungen einen gftf /n inhen Zusammenbang mit den Freskenund anderen Werken des Mantegna verrftth. <ib indessen Bcllini einSchüler des Squarcionc gewesen, oder vielmehr der Gehülfe desselben,ist nur muthmasslich zu bestimmen, gewiss aber ist, dass JllätltegnSdem S(jnarciono durch beilige Bande angehorte, Er' nennt sieb Sohndieses Meisters, und nach ihm nannte man ihn „Squärsono". AuchBellini kann ihm direkt nützlich gewesen seyn, bevor er die PaduanorSchule nach Venedig gepflanzt hatte. Kr ist jedenfalls der Stifter derVcnctianischcn Schule für das 15. Jahrhundert.

3864. Maximilian Seitz, Historienmaler, geb. zu München IKII[853 und durch Cornelius in die Kunst, eingeführt. Nachdem

er unter U. Hess in der Allerheiligen-Kirche gemalt batte,ging er nach Rom, wo er sich der Richtung OverbecU*S

ansehloss und seinen ständigen Wohnsitz aufschlug. Obige

ROMA Bezeichnung findet man auf einem von (!. (ieorgi radirl.cn

Blatte im Deutschan Kunstblatt 1858 Nr. 1. ES stellt eine von Seft*

gemalte „Mater Amabilis" dar, welche als ein Muster der Reinheit,

Idealität und Schönheit gepriesen wird.

3865. Jacopo Tatti, genannt Sansovino, der berühmte Architekt>-—i und Bildhauer, geb. zu Florenz 1477 oder i 4?!>. Das

A C^ k Zeichen steht auf der Zeichnung eines Altars im k. Kupfer-vJ sticli-Cabinet zu München.

3866. Marke auf Erzeugnissen der Porzellan• Manufaktur M

Oubbio, um Kill!.

3867. Nach Nagler's Notizen sollen diese Zeichen einem Gold-

J*^ ^ schmied Cla.es Stalbent angehören, Bemerk-

•A. ungen aber, wo sie vorkommen, hat Naglcr "'''''

■&, O "V, hinzugefügt, Der Maler A. van Stalbent, geb. lSpWi* ' war von Antwerpen und vielleicht Iniben wir unSCi'H

Monogrammist unter den Gliedern seiner Familie zu suchen.

3868. Unbekannter Formschneidor, kaum der jüngere Ilausr> a Schanfelcin. Blätter mit einem liegenden S Dy

(\) i i i ""TP" zeichuet kommen vor In Petrarca'« Trosls)'"'!! 1 ' 'w v welcher zuerst in Augsburg 1830 bei H. Staincjerschien, dann zu Krankfurt a. M. bei Egenolph 1881, 1889, <■'':'1884 und zuletzt bei V. Steinmeyer 1604 und 1820 herauskam. ' ''Frankfurter Ausgabe hat 260 Holzschnitte nach H. Bnrgkmair, *>denen einige schon in Pauli Schimpf und Ernst vorkommen. J*finden nur ein einziges Blatt mit dem liegenden S, ein Zug aUSä jf'JjbtBettler, welche sich vor einer Kirche gelagert haben, l'apillon sebre