Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1039
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RH. Nr. 36SG-3663. 1039

3656. Jakob Ritschi von Ilartbach, Formsehneider, wurde 1?it7R.H "RvH ' M Nartbach geboren. Kr nahm sieh die Blätter

/ IV n, von Gubitz zum Vorbilde und brachte es ohneRH.Iv>vH. eigentliche Anleitung zu einer bedeutenden Stufe.V Seine Blätter sind sehr zahlreich und man findet,

deren in illustrirton Büchern, wie in Marbach's Volksbüchern, in E.Duller's Geschichte des deutschen Volkes etc. Manchmal sind auchdie Initialen von Gehülfen beigelugt. Er bedient sich auch der Buch-staben R. IL und eines Monogramms ./. R. e, //.

3657. Stempel des Sammlers Richard Hudson. Man findet•tjtt- dieses Zeichen auf den von ihm erworbenen Blättern.

3658- Romeyn de Hooghe, Maler und Radirer, dessen verbun-D ii dencs Zeichen wir unter R D II gegeben haben. Er bedientel\. rl. s j c |, au( .], ( i cr beiden getrennten Buchstaben RH und findet

mau solche namentlich auf kleinen Radiruugen allegorischen und satyri-schen Inhalts zur Illustration von Büchern.

3659. Remi van Haanen, tüchtiger Landschaftsmaler zu Wien,»» jt geb. 1812 zuOostorhoud in Nordbrabant, besuchte die Akademie

** in Utrecht und hielt sich darauf mehrere Jahre in Hilvcrsumauf. Seit 18:57 lebt der Kunstler in Wien. Das Monogramm stehtauf seiner Radirung im Wiener Künstler- Album : Partie aus demBakonyer Wald, gr. qu. fol. Vielleicht kommt es auch auf anderenRadirungen des Meisters vor.

3660. Raphael Santi, der berühmte Maler. Man findet dasj~\ Zeichen auf einer Radirung des M. A. Corneille, welche

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eine heilige Familie von vier Figuren vorstellt. RobertDmncsnil VI. p. 294 Nr. 13 beschreibt das Blatt, nimmtaber nur ein Monogramm II A an und meint, dasselbe solleRoma bedeuten. Er übersieht das // und glaubt auch,Corneille habe das Blatt nach einem sehr alten Stiebe radirt.

3661. Unbekannter Maler. Nach Brulliot I. Nr. 483 kommt das/* Zeichen auf Gemälden im Geschmack des I). Teniers

T\ i f vor. Brulliot sab selbst ein so bezeichnetes, welchesIJ A / das Innere einer Bauernwohnung vorstellte, bemerkt#\ / V jedoch, dass nur die Behandlung des Beiwerkes an'l'enicrs erinnere, während die Figuren durchaus in einem anderenStyl behandelt seien, der vielmehr an die spanische Schule und einenMeister aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts zu erinnern scheine.Wir haben kein Urthcil, weil uns Bilder mit dem obigen Monogrammenickt bekannt sind.

3662. Unbekannter Kupferstecher, dessen Zeichen wir bereits. ------- ■—^ unter HU gegeben haben, hier aber

J\R \\ ^^) ? 7?-A wiederholen müssen, weil man R II B

>\_S "_// JTO " tt ' lesen kann, wenn man den Strich^wischen R und B nicht als blossen Verbindungsstrich ansehen will.

3663. Regnier, Hotelin und Best, Formschneider zu Baris,<Xjn um 184!i tbätig, führten zuweilen ein gemeinschaftliches Zeichen,

"^** weil sie öfters zusammen arbeiteten. Es steht unten links aufeinem grossen Holzschnitt nach P. Blanchard, welcher die erste Messevorstellt, die Cohvmbus bei seiner zweiten Reise nach Amerika im Freien