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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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1012
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4,4

1012 RA. Nr. 3530—333(5.

3530. Baltasar Arnonllet, Buch- und Kunsthändler zu Lyon,■q welcher um die Mitte des 16. Jahrhunderts lebte. Das gegebenett, Zeichen, das man eher für R A als für B A nehmen wird, findet' sich, meist begleitet von der Abbreviatur Lugd. (Lugduni, Lyon),

auf Kupferstichen des Meisters C. C. (C. Corneille), dessen BlätterBobert-Dumesnil VI. p. 7 beschrieben hat. Sie erschienen in Arnoullet'sVerlag. Wir haben schon im ersten Bande ähnliche Zeichen diesesKunsthändlers gegeben. Die Specification der mit dem Zeichen ver-schonen Blätter findet man in Robert-Dumesnil.

3531. Arthur v. Bamberg, Maler, geb. in Wien 1815, bildetesich in seiner Vaterstadt und ging 1850 nach München ;seit 1800 wirkt er als Professor an der grossherzoglichen

/ ''^Y' Kunstschule in Weimar. Das gegebene Zeichen findet man\--> O auf Zeichnungen, welche Ramberg für den Holzstock lieferte,

auf Holzschnitten in Auerbach's Volkskalendern und in anderen illu-

strirten Büchern.

3532. Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher in Holland

aAP r^n 8°lcbt haben dürfte. Im Katalog der Kunstsammlungtß IV) JJ^ des Frhrn. Rolas du Bosey 1804 sind p. 424 zweiHandzeichnungen beschrieben, welche mit Kreide im Geschmack desJ. van Goyen geistreich und mit technischer Meisterschaft ausgeführtsind, sie stellen holländische Flachgegenden mit Bäumen und Heerdenvor. H. 8 7, 1 L. u. 7 Z. 1 L. Br. 10 Z. 4 L.

3533. Das gegebene Zeichen RA t525 steht auf einem Holz-R *\ir*r*- scun ' tt nacn A. Dürer, den Bartsch im Appendix Nr. 53£\*£\irZ.T' beschreibt. Es ist das Wappen des Hector Pömer, Probstzu St. Lorenz in Nürnberg, mit hebräischer, griechischer und lateini-scher Unterschrift. II. 11 Z. Br. 7 Z. 3 L. Das Zeichen RA iö25rechts unten auf dem Erdboden ist noch nicht erklärt, wahrscheinlichsoll es aber den Formschneider andeuten und man könnte an H. Reschdenken, der ja, wie bekannt ist, Dürer's meiste Zeichnungen geschnittenhat. Die Buchstaben wären dann durch „Resch Anno i525" zuerklären.

3534. Rosa Baronin von Aretin, geboren in München 1704,<h a hat sich als l)ilottantin im landschaftlichen Zeichnen und

Ji, i/t-2^. Radiren versucht. Wir kennen mehrere Radirungon vonC*0t£fc> ihrer Hand; eine, mit einer Gruppe jungor Bäume zurLinken und mit Häusern rechts im Grunde, trägt links oben die vor-stehende Bezeichnung. H. 2 Z. 11 L. Br. 4 Z.

3535. R. Arondeaux, Medailleur in der zweiten Hälfte desR /\ F ^' Jahrhunderts. Von Geburt ein Franzose, hat er sich

• ' doch die meiste Zeit in don Niederlanden aufgehalten

und auch für König Wilhelm III. von England gearbeitet. Kino afß"daille mit dem Brustbild dieses Königs und seiner Gemahlin hat dieInitialen R. A. F.

3536. Unbekannter italienischer Eadirer, wenn nicht vielmehr,~R»A» ^' e Buchstaben auf Raphael Banri zu bezichen sind. ManMX-V-v find 0 t s iu au f Radirungen, von -welchen Brulliot I. Nr. 2383eine beschreibt: eine hl. Familie. Maria sitzt in einem Sessel undstillt das auf ihrem Schoosse liegende Kind, Joseph sitzt rechts, linksist durch ein Fenster Aussicht auf einen Fluss und Berge. Untenlinks RA. H. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z. 6 L.