Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
996
Einzelbild herunterladen
 

996 Q. Nr. 3462—3467.

3462. Quirin Mark, Kupferstecher zu Wien, geb. zu Littau in(j\ Mähren 1733. Er hinterliess eine Anzahl grösserer Stiche

cL 'ffh Dao l) italienischen und holländischen Meistern, «loch wirdman auf diesen, welche seinen Nomen tragen, nicht das Zeichenfinden, es steht vielmehr auf kleinen untergeordneten Blättern, welcheMark für Buchhändler fertigte.

3463- Unbekannter Zeichner, welcher gegen den Sehluss des, y. 16. Jahrhunderts gearbeitet zu haben scheint. Helle'

Qjyp ' leg' das Monogramm mit Unrecht dem Mathias Quad bei.Nach Brulliot I. Nr. 2933 findet es sich auf einer vonTheodor de Bry gestochenen Vignette mit zwei Genien, welche eineleere Cartouche halten, Oval, qu. 8. Der Stecher setzte seine AdresseT B exeud. bei.

3464. Quintin Pierre Chedel, Kupferstecher mit der Nadel und

^_ dem Grabstichel, geb. zu Chalons sur Marne, gest. zu Paris

(pr\ 17(>2 im Alter von 37 Jahren. Man findet sein Zeichen auf

^ jS »- kleinen Landschaften nach F. Iioucher. Chedel war glücklicher

in der Führung der Nadel als im Gebrauch des Stichels.

3465- Man findet die Initialen , deren Träger man nicht kennt,

Qn r c v auf einem altitalienischen Holzschnitt, der einen. J\, C C . Opferzug von Satyrn, See- und Waldgöttern dar-stellt. Auf einer Fahne das Zeichen. R. Weigel, K.-K. Nr. 10,733)hat das Blatt aufgeführt und bemerkt, dass es das Gegenstück **Nr 9498 seines Katalogs bilde. In der Zeichnung findet Weigel vielUebereinstimmendes mit den Arbeiten des Meisters mit dem Schlangen-Stabe (J. de Barbary). Wir kennen das Blatt nicht, haben es auch i°Passavant's Verzeichnis« anonymer altitalienischer Holzschnitte nichtgefunden.

3466. Quirin van Brekelenkamp, Genremaler, über den wir

bereits unter {) II gesprochenhaben. Das obige Zeichensteht auf einem Bilde in derAugsburger Gallone, dasdie Werkstatt eines Kupfer-schmiedes darstellt.

3467. Unbekannter Zeichner, welcher um die Mitte des 17. Jahr-■k-^j- f. hundert! in Frankreich arbeitete. G. Edelink stach nach

fxYj J.J ihm das Portrait dos Blaise Pascal (l't.-I). Nr. 290). Auchvst"* ^ JM -' D. Sornique hat dieses Portrait gestochen. Auf beidenBlättern steht das Zeichen.

CL,#-)(f4