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980 P V. Nr. 3388-3391.
Jagden und war ein Schüler von Snyders. Es ist aber, um das Mono-gramm zu erklären, nicht bekannt, dass er sich „Paul van Hülstgeschrieben hätte, und an eine lateinische Auslegung „Paulus Vossi«'HuUtensit" ist wohl ebensowenig zu denken.
3388. Unbekannter Maler. Brulliot I. Nr. 2662 fand das Zeichenauf historischen Gemälden und muthmasst einen Niederländeraus der Schule des A. van Dyck. Der Buchstabe I soll nacnseiner Meinung das Wort Itwentor anzeigen. \
3389. Unbekannter Kupferstecher, welcher in Holland gelebt■q haben mag. Bartsch IX. pag. 562 beschreibt ein Blatt, das
\Jr Portrait des Königs Heinrich IV. von Frankreich. Der Fürst
*»• ist zu Pferd abgebildet. Unten gegen links das Zeichen uno
in der Mitte ist eine Tafel mit folgender Adresse: 7" Amstelredain-
Gedruckt noor Desiderius De la Tombe, Boeck-Vercooper & c -
H. 15 Z. Br. 9 Z. Das Zeichen scheint aus PVK zu bestehen.
3390. Unbekannter Kupferstecher in den ersten Decennien des16. Jahrhunderts, wie es scheint ein Niederländer und Nac«;ahmer des Lukas van Leyden. Bartsch VIII. p. 24 hat dreiBlätter beschrieben, Passavant III. p. 12 drei neue hinz u '
<-- ^ gefügt. Passavant äussert die Vcrmuthung, dass Pieter vonLeyden hinter dem Monogramm stecken könne. Pieter Cornelisz K u "!von Leyden, der älteste Sohn des Cornelis Bngelbrechtsen, hatte aiGlasmaler Ruf; er hat mehrere Arbeiten dieser Art mit Lukas f»Leyden ausgeführt, doch sagt Carl van Mander nicht, dass er auch >Kupfer gestochen habe. Er starb 1544 im Alter von 51 Jahren.
Unter den Initialen PVL kommen wir wieder auf unseren Mo""'grammisten zurück, hier handelt es sich nur um jene Blätter, wel cDdas verschlungene Zeichen tragen. ,.
1) Die Geburt Christi. Maria nach links gewendet verehrt auden Knieen das auf einem Tuche liegende Kind. Links tritt J° 3 ^ rzur Thür herein. Rechts im Stalle der Ochs und Esel. Oben uoedem Haus das Zeichen. H. 2 Z. 9 L. Br. 2 Z. P. Nr. 4.
2) Die Entführung der Europa. Der Stier schwimmt nach recn •Links im vordem Plan sind vier klagende Gefährtinnen der EuroP ^eine fünfte zeigt sich etwas entfernter. In der Ferne drei andFrauen bei zwei Nachen. In der Mitte auf einem Fels steht Mc rK . jnim Gespräch mit dem auf Wolken erscheinenden Jupiter. Rechts tGrunde zwei sich umarmende Frauen. Unten rechts eine Tafel *"dem Zeichen. IL 8 Z. 8 L. Br. 6 Z. 5 L. P. Nr. 5.
3391. Egbert van der Poel, Maler, von Rotterdam geb ür %
P TT in der letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts blühend. ^\f malte Bauernscenen in der Weise des D. Teniers ' j\ j A. Brouwer, dann auch Strandbilder, Landschaften .besonders Feuersbrünste, in welchen er grosses " esC ine rentfaltete. In deutschen Gallerien kommen mehrfach Bilder seiHand vor. ^
Es sind aber zwei van der Poel zu unterscheiden, Egbert .Albert, und es ist schwer zu sagen, wem von diesen das oben ste n „,Zeichen angehört, da beide sich in gleicher Kunstrichtung bewegEin A oder ein E ist in demselben nicht zu entdecken und eineklarung würde sich nur durch den vollen Geschlochtsnamen rtf*