858 PC. Nr. 2852-2854.
2852. Francis Philipp Charpentier, Zeichner und K«P^''^T\ i^V Stecher, der angebliche Erfinder der Lavis-M» 11 ' '
OÜ^. •JC>--f wllrdo 17:t!) >» I!lois geboren, und arbeitete i» "S
".' J zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Paris. A
Blättern nach F. Bouchcr u. A. kommt das Monogramm vor.
2853. Pierre Courtoie, Emailmaler, welcher um IKKO—'*
P^v in Limogcs thätig war. Er nennt sich aber höchst sei• '-' Courtois, sondern Covrloys, Covrlevs, Covrleys, Co r ." ePj^ ** und Corteys. Nachrichten über diesen Meister und sel .^ Werke verdanken wir erst in neuester Zeit den Öc" 1 '^rafen L6on de Laborde, Notice des Emaux. Paris W J J
nngen des Grafen
242 ff. Die P^amilie Courtois zählte bis ins 17. Jahrhundert Küns
Im Jahre 1545 arbeiteten Christoph und Mathurin Courtois als j'haner in Fontainebleau unter Primaticeio's Leitung, unser Em« »'"jstellt aber in Verwandtschaft mit den Glasmalern Pierre und R 0 " |Courtois. Letzterer malte 1498 für die Kirche in La l'Vrte-Hi' 1 '" 1 ^.ein Fenster auf der Westseite des hohen Schiffes, welches den Sta* .bäum des Jesse vorstellte, wie Mr. L. de Laborde nachgewiesen ,Dieser Robert hatte vielleicht mehrere Söhne, worunter unser Em» 1 "Pierre und Jean Courtois seyn könnten.
P. Courtois war ein Künstler von Talent, abgesehen von cl jgewissen Rohheit des Ausdruckes der Figuren und der Touche, "dem etwas düsteren Colorite. In diesem herrscht ein brauner ■ ^vor, aber mit vio 1 f.cn , weinartigen Nuancirungen. Dieser Ton stigegen das lebhalte i;!au der Gründe, und das kräftige, etwas KGrün nicht unangenehm ab. Auch die Zeichnung ist sehr ^°, rC bwerth, in jener Weise, wie sie die Schule von Fontainebleau ( ' u tden italienischen Einfluss durchgebildet hatte. Sein Vorbild sc "aber Rafacl gewesen zu seyn. Er malte, wie L. Limosin, f>orno .Hißin Grau mit bläulicher Schattirung, und wenn er die Bilder »•'. ,jdarstellte, erscheinen sie auf weissem Grunde. Goldverzierungen •auch den Werken anderer Meister der Schule von Limoges cig .P. Courtois Emaillen sind meistens von ungewöhnlicher Grösse, -^gleich er auch in kleiner Dimension Vorzügliches leisten konnte- ,jJahre iii.'i!» malte er zur Ausschmückung des Schlosses von M a .neun Figuren fast in Leber.sgrösse, so dass er zu jeder vier K n P. elJ |platten bedurfte. Die Verbindung war unter den Bracelets, unter vGürtel, und unter Gewandtheilen verdeckt. Courtois wollte die ft" 1 j emaierei der architektonischen Decoration dienstbar machen, w0Z ", 0 s.aber in solcher Dimension nicht geeignet ist. Vier von diesen c0 ,| e0salen Emaillen sind im Museum zu Clugny, und drei andere s°nach England gekommen seyn. Mehrcrc andere Werke des ^'"'Lpnbeschreibt Mr. L. de Laborde Nr. 315—391. Die meisten st.iw^aus der Collection Durand, und sind jetzt im Musee de L o0
Mehrere dieser Bilder sind mit den Initialen P. C. bezeichnet.
f2854. Peregrini da Cesena (?) ist unter dem Buchstabenp-, Nr. 2728 eingeführt, und wir haben dort ausführlich über "' ^ e .*^ Meister gehandelt. Dnchesne Essai sur les nielles Nr. 39*'j|t,schreibt- ein Blatt, welches zwei Messerhefte mit Arabesken vors , r|) jeDas eine ist in der Mitte mit dem Medusenhaupt geziert, und , alI, ,; J lC |rsind zwei Satyrn eingestochen. Auf diesem Blatte kommen die " l n e tStäben P C in einem Täfelehen vor. II. 3 Z. 3 L„ Br. 6—8 L. -_ fzweite Messergriff stellt einen Triton vor. H. 3 Z 5 L , Br. 1 *■ p Ä sals Grösse der Platte. Im französischen Museum ist ein Abdruck.