790 NW. Nr 2575.
Abdrücke mit dem Zeichen und der Jahrzahl 1563 auf dem Blatt mitder Luua. H. 1 Z. 7 L. Br. 2 Z. 5-7 L.
11) Der Triton und die Sirene, Copie nach dem Meister mit demSchlangenstabe P. Nr. 24. Das Monogramm auf einem Täfelchen imWasser. Bartsch Nr. 4 hatte ein beschnittenes Exemplar. II, 4 Z.11 L. Br. 7 Z. 1 L.
12) Zwei nackto Frauen, die eine von vorn mit Flügeln. Aufdiesem Blatte kommt das Täfelchen mit dem Monogramme vor, wirkönnen aber die Grösse nicht bestimmen.
13) Ein Dolch in der Scheide. Der in einen Halbmond ausgehendeGriff ist mit Ornamenten bedockt, in welchen kleine Amoretten spielen.Links an der Scheide wendet sich Mars gegen Venus, welche in dereinen Hand den Pfeil, in der anderen einen Apfel trägt. Zu ihrenFüssen ist Amor. Die übrige Fläche füllen Akanthusblättcr. Linksoben ist das Monogramm, und gegenüber 1536 verkehrt. Der Grundist horizontal überarbeitet. Nach der Angabe im Catalog Delbccq-H. 334 m. Br. oben 8(5 m., unten 45 m.
14) Ornament mit Blätterwerk. In der Mitte ist ein Tiifclchcnmit IV W €680. Zu den Seiten kreuzt sich Laubwerk. II. 2 Z. 11 L.Br. 10 Z. 2 L. P. Nr. 28.
15) Ein ähnliches Ornament. Von dem Täfelchen mit dem Mo-nogramm TV W geht Laubwerk nach den Seiten aus, und zwei Figurenvon Kindern neigen sich nach aussen. II. 9 Z. Br. 5 Z. OL. P.Nr.-!'.
16) Ornament mit Rlätterwerk. Von einem Mascaron aus erhebt»ich ein Stängel mit Blumen und Früchten, und endet in die halbeFigur eines geflügelten Mannes. Er trägt mit der Linken eine Vase,und hält mit der Rechten den Degen. Hinter ihm bemerkt man denAmor. Unten auf dem Täfelchen j\ w M 1531. IL 4 Z. 1) L. Br.6 Z. 3 L. P. Nr. 30.
17) Arabeske mit einem geflügelten Krieger und einem Genius.Unten 1533 Nw M. H. 4 Z. 8 L. Br. 6 Z. 4 L.
2575. Wilhelm Nerenz, Historien- und Genremalcr, geh. zu"V\\T7" Berlin 1804, war Schüler von W. Schadow , und bfl-rxl -vw/ gl e i* cte diesen Meister nach Düsseldorf, wo er durchJ_ N| t Ts eine Kcihe von Gemälden seinen Ruf gründete. SeineBilder gingen in verschiedenen Besitz über, und sind tlicils durch litho-graphische Nachbildung bekannt. Das Monogramm ist öfter mit deinNamen verbunden, kommt aber auch einzeln auf Gemälden vor. Mitdem Namen steht es auf den vier Bildern, welche in einem breitenFries nach Uhland's Goldschmiedstöchterlein compouirt und In derWeise der älteren Schule zart vollendet sind. Diese Gemälde käme*in den Besitz der Eräulcin Mathilde von Waidenburg, und sind durchdie Lithographien vonOldermann und Sprich bekannt, loy. fol. — AuchC. Wildt, II. Mützel, Papin, E. Meyer und Bornemann haben Bilder litho-graphirt. Auf einer Lithographie von Jab kommt das Monogrammzwischen der Jahrzahl 1834 vor. Dieses Blatt hat den Titel der klei-nen Gärtnerin, kl fol.
Das zweite Zeichen findet man auf einer Originalradirung desKünstlers in den Liedern eines Malers (R. Reitiick) mit Rana-»eichnungen seiner Freunde. Düsseldorf 1030. Sie begleitet dasGedicht: Des Jägers Heimkehr.