Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
784
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784 NS. Nr. 2344-2348.

gewidmet. Unter seinen vielen litliographirten Blättern sind solchemit dem Monogramme. Die grösste Anzahl ist im Künstler-Lexiconaufgezeichnet. In der letzten Zeit seines Leben« malte er Litho-graphien in Deckfarben aus, deren der Kunstvcroin zur VerloosunJankaufte. Es war peinlieh, den alten Mann zuletzt, die Hülfe vonKünstlern und anderen Bekannten ansprechen zu sehen, indem er i' 1seiner guten Zeit nichts für die Zukunft zurücklegte.

2544. Unbekannter Formschneider, welcher um 1330 thätig

H,g^ war. Bartsch VII. p. 494- spricht von einem grossen Hol*"3) schnitt mit einer Schlacht zwischen französischen Reiternr 0 nd einem Regiment des Herzogs von Bnrgnnd. Nach Bartschbesteht dieser Formschnitt in drei Blättern, er sah aber deren nur zwei;Auf dem ersten Holzschnitte links stehen unten die Buchstaben N $und die Jahrzahl 1830. Jedes Blatt ist 10 Z. :t L. hoch u. 14 Z. breit.Wir fanden diese Holzschnitte nicht weiler angezeigt, Passavaoiübergeht sie. Unter den Formschnoidorn aus der Zeit um 1530 könnteman den Nikolaus Seemann nennen. Er arbeitete für das Werk de*österreichischen Heiligen angeblich nach II. Burgkmair's Zeichnungen.

2545. Unbekannter Kupferstecher aus der Schule des Lukas

Hp T/|O Cranach. Seine Blatter sind fein gestochen, aber WCa,KjLG der Zeichnung nicht ganz corrckt.

1) Der Ritter und die junge Dame. Letztere sitzt links untereinem Baume mit dem Hündchen im Schoosse. Der Ritter mit derLanze steht vor ihr im Gespräche. Im Grunde rechts ist eine be-festigte Burg, und links eine Mühle. In der Mitte auf dem durcheinen Dolch festgehaltenen Täfelchen N S. IT. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 7U

2) Die auf dem Consol stehende Frau. Sie ist schreitend vonvorn dargestellt mit langen fallenden Haaren, und lüilt in der linkenHand eine Nelke. Das Gewand fällt auf das Contol herab. Letztere«ist mit einem Widderkopf geziert, und die ersten Buchstaben hängendavon an einem Faden herab, II. .1 Z. 0 L. Br. 1 Z. i L.

Dieses in A. Dürer's Weise behandelte Blatt beschreibt Brulli 0 'IL No. 214(1, und Passavant IV. p. 40 zweifelt, ob es von dem Meiste*JV S des ersten Blattes herrühre.

2546. Niccolo Schiavonetti, Kupferstecher von Bassano 170*Ȁ7" F rr kis 1810, arbeitete in London. Auf punktirten Blatten'

-£*•" • J ' nac h G. B. Cipriani kommen die Initialen vor, und grossemStichen fügte er den Namen bei.

2547. Nikolaus Schauben, Stcmpclschncider in Copenbage"1K90—1399, fügte auf Geprägen die Initialen N. S. bei, bediente

• sich aber auch eines Monogramms, welches oben gegeben M*Nikolaus Schwabe, Münzmeister in Copcnhagen 1002 —102»)

signirte ebenfalls N. S.

Nikolaus Seeländer, Medailleur von Erfurt, s. den folgenden

Artikel. Auf Medaillen kommt selten ff. 8., sondern 5. allein vor.

Sein Hauptwerk ist der grosse Medaillon auf den Herzog Friedrich l •

von Sachsen mit dessen Brustbild und demselben als Apollo unt

den Musen 1713,

2548. Nikolaus Seeländor, Medailleur und Radirer, gest. J«^p _ Hannover 1730, radirtc viele. Blätter für die Origines Guel !

•" <J ficae —. Opus G. G. Leibnüiü. Hannover 1700, fol. A ',Blättern dieses Werkes kommen die Cursiven vor. Auch eine A'' za ,Portraits von Zeitgenossen des Künstlers kennen wir von seiner Ha"