Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
782
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782 NS. Nr. 2Ü30-2Ü40.

2536. Nikolaus Schirlentz, Buchdrucker in Wittenberg von1530— liütü, gab mehrere Flugschriften von Dr. M. Lutherheraus, und bediente sich dazu einer in Holz gesohnit-tonen Titcleinlassung nach der Zeichnung von L. CranacBiIn der oberen Leiste ist die hl. Dreieinigkeit, recht« nofllinks vom Titel stehen zwei alle Männer, jeder mit einem

Buche, und unten ist die Anbetung des Jesuskindes vorgestellt. I nder Mitte unter der Anbetung bemerkt man das Schildchen mit demMonogramm. II. (! Z. :t Ii. l!r. 4 '/,. !i L.

Christ gibt S. H2!) das Monogramm ohne Schildcken, und BrullW

I. No. 300f fügt es mit der Bemerkung bei, dass er kein Blatl dm*diesem /eichen kenne. Hrulliot gibt dann auch das obige Scbildcheihund will es auf einem Blätteben gefunden haben, welches Joseph undMaria in Anbetung des Jesuskindes vorstellt. II. u. I'.r. I /. I I •'•Diess ist die Vorstellung in der unteren Leiste der Titel ei nfassungiund Hrulliot scheint ein verschnittenes Exemplar vor sich gehabt z "balien. Das Monogramm wollte man irrig auf Nikolaus Solis deute»-

Die Titeleiafassung dient zu Dr. M. Luthers Reerprcdigt gegenden Türken L529, zu dessen Predigt von Jbesu Christo 1538, VStAuslegung des DXXXII. Psalm 1531, u. s. w.

2537. Simon Nivolle war als Buchdrucker zu Anfang i1° 9t 17. Jahrhunderts in Paris thätig. Das gegebene Zeich*"

HP findet man in einer Vignette, als Adresse in Nivolle' 3• |V|. Druckwerken.

2538. Unbekannter Kupferstecher, welcher wahrscheinlich ',"

i\ci Italien tbiilig war. Er stach das Kildniss des Papstes Innoeonz m*l'^N l)as Monogramm steht unten links, und rechts bemerkt m« 11zwei verschlungene D, fol.

2539. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügt*

M Jahrzahl bestimmt. Ürulliot I. No. 3M0»- gibt ein ähnliche'NoJ) Zeichen mit der Jahrzahl 1534, und spricht ran einer Zeil'' 1 'I \l nung, welche zu seiner Zeit Joachim Schmidt in Hamburg/52 + - besass. Diese Federzeichnung stellt die hl. Jungfrau mit de*Kinde vor, letzteres wie es mit einem Apfel spielt. In der Sammlungder Universität zu Briangen ist eine in Sepia, vollcndele Federzeic*'nung mit der Madonna und dem Kinde, welche aber einen Vogel »•laden hält, lieber der hl. Jungfrau schwebt ein Engel mit der Krone.

II. 10 Z. :» D. Hr. 7 Z. 7 L.

Unter den Initialen N S handelt os sich ebenfalls von n]|*''Meistern, es scheint aber keiner mit unserm Monogrammisten BW*Person zu seyn.

2540. Nikolaus Solis, Kupierstocher und Zeichner auf den II»'"'r> „ i. stock. Kr stammte von Nun'

l\h HC a^a er- Ajpr KhV N.T/ berg " ml "ar vermutblieb eill®J®,/f W/V', l%iy Anverwandter des bekannte»

SUD, />0/^ ^"/QlH« nach München berufen, umdie Festlichkeiten bei der Vermählung des Herzogs Wilhelm V. v0 'Bayern in Kupfer zu stechen. 1570 erhielt er für dieses Werk '' 'Summe von 204 Gulden. Solis ist kein bedeutender Künstler, er s,( \' cso ziemlich auf gleicher Stufe mit Balthasar Jenichen. Bartsch kflO»seinen Namen nicht und beschreibt nur 3 Blätter, Dr. Andrcscn sß