7S2 NH. Nr. 2413-241G.
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2413. Unbekannter Kupferstecher, welcher mit den Meisternder Schule von Fontainebleau in Berührung kam. Seine Blatteisind in der Weise des Antonin Fantuezl da Trento radirt, wahr-scheinlich nach Zeichnungen von Kosso liossi oder Primaticcio. Nachder Jahrzahl eines Blattes zu urthcilen, war dieser Monogrammist um154.'! thätig.
i) Deucation und Pyrrha, wie sie Steine hinter sich werfen, auswelchen Männer und Weiber werden. Dieses Bild erscheint in einerrunden Einfassung. Rechts unten am Steine ist das Zeichen. II. 0 Z.3 L. Br. 8 Z. 3 L.
2) Dessin zu einer Schale, deren Fuss die Klauen von zwei Greifenbilden. In der Verzierung der Terrine ist ein Cartouche mit der Jahr-zahl 1545. Unter dem Medusenhaupte bemerkt man das Monogramm.H. 8 Z. 9 L. Br. 6 Z. 3 L.
2414. Nikolaus Häublein, Zeichner und Kupferstecher, hinter-TyTTf Ell J', !' ess Bildnisse, welche radirt, und noch öfter in
-l-xlj. 1)UL # e/ - Claude Mcllan's Manier gestochen sind. Auf solchenBlättern kommt das Monogramm mit der Jahrzahl 1065 ff. vor.
2415. H. Nützel, Kupferstecher, ist im dritten Bande No. 1298"\LT bereits eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Das
I/O. gegebene Monogramm findet man auf Bildnissen von sächsischenFürsten.
2416. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1523-1 525 thätig"YV TTTv war ' B flrtscn VII. pag. 547 zählt ihn zu.A.Ä. v ill v /Jy- ._£7—p\ den deutschen Meistern, ohne weiter aufv|\Tv[—Tv | j~ ~5~T\\) s °i" c Leistungen einzugehen. Strutt vor-
-^^ LJ - J- / <■ ---------------^ muthet ein Mitglied der Familie Hopfer,
und nennt ihn willkürlich Nikolaus Hopfer. llenonvier, Des lypes elcp. 118, verfiel auf den holländischen Glasmaler Ilöningcn, welchemA. Dürer zwei Bücher schenkte, diese Hypothese ist aber ohne allenGrund. Der Meister N H gehört indessen der niederländischen Schulean, und war jedenfalls Zeichner, wenn nicht Maler. Seine Compositionist oft grossartig, aber in der Zeichnung nicht von gleicher Corrrkthcit.Die fein behandelten Stiche scheinen die Wicrx zum Vorbilde genom-men zu hahen.
Bartsch beschreibt 12 Blätter, und im Anhange einen Holzschnitt,welcher einen Kampf von nackten phantastisch bewaffneten Bauern imWalde vorstellt. Auf diesem Blatte kommen die verkehrten BuchstabenN H III. No. 1292 vor. Der Formschneider gehört der Schule desHans Holbein an, und ist der Monogrammist N Fl No. 2408.
1) [B. 1] Gott Vater in Wolken zeigt dem Joremias einen halbverdorrten Mandelliaum und einen schäumenden Topf Der Prophetkniet rechts, und blickt mit der Hand vor den Augen nach dem Fvvigeii,welcher ihm die Prophezeiung des Untergangs von Jerusalem befiehlt.Am Steine nach unten in der Mitte N II tSUS. Rechts im Rande:D. E. C. V. IFIEftfiMIAS, d. h, das I. Capftel von Joremias. II. 6 /'■Br. 4 Z. :t L.
W. Y. Ottley (Collection of farsimiles of scarce and cufioittprints. London 11120) gibt eine Copio von diesem seltenen Blatte.
2) [B. 2] Die Mächtigen von Sedecias werfen den Jeremins in einenschmutzigen Graben. Rechts unten TV. //., links D. SO. C. V. IHMR'rMIA. 1525. II. 0 Z. Br. 4 Z. 3 L.
Im späteren Drucke ist das Künstlerzeichen auspolirt.