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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
601
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M I B - M I C H. Nr. 1924-1929. 601

1924. Unbekannter Formschneider, dessen Lebenszeit die bei-

gefügte Jahrzahl bestimmt. Ausserdem fehlt jeder An-

Y\i_L^ v baltspunkt, man kann ihn nur der alten deutschen Schule

1 if^y vindiciren. Ein Holzschnitt von seiner Hund stellt die

J /■ Q . hl. Dreieinigkeit in einem Rosenkränze mit mehreren

—/ Heiligen vor. Rechte oben empfängt St. Franciscus die

Stigmen, links erscheint Christus dem hl Grcgorius, während er die

Messe celebrlrt. Unten [st das Kegfeuer dargestellt, oben rechts ist

der Zettel mit den Buchstaben Ml B, links steht die Jahrzahl /•</.'>.

H. f. Z. 2 L. Bf. B Z. 2 L

Da« Gegenstück zu diesem Blatte stellt das jüngste Gericht vor.

1925. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1630 thatig war.r*^ ^ j- Die Initialen findet man auf einem Blatte mit dem Dop-"tL O. 2 3 ■ f tO. peladler, weleher über der Ilnhsburg Biegt, während. <= '^ eine Hand uns den Wolken reicht, um dem Adler die

Kaiserkrone aufzusetzen, Im Rande ist eine lateinische Unterschrift•'i Hexametern, und unter dieser stellen die obigen Buchstaben, DiesenKupierstich findet man in folgendem Werke: llahshnri/isehe Chronik,aas ist, Kurlze Besrhreihunij Aller Römischen, h'ct/scr ran lludaljihoaern Ersten hiss nii/f Keyser Ferdinanden den Andern —. Durch"1- Johannem Boppenhausern —. Murpurq, Verlegt durch Casparyhemlin mu Eberhart Mietern. Im Jahr M DCXXXI, fol. Die Bild-nisse des Werkes sind von Wolfgang Kilian gestochen, bis auf jenesdes Landgrafen Georg II. von Hessen, welches von der Hand des Jakoby - d. Heydcn sehr schön gestochen ist. Es wäre möglich, dass sichdie Bachstaben M J. li. auf Magister Johann Boppeubergcr beziehen.

1926.

Michel Ang-elo Cerquozzi, genannt M. A. des BataiUesund M. A. des Bamhochades, ist

den Kunstfreunden durch Gemäldeund durch Kupferstiche bekannt,den dritten Namen gab er sich abernicht selbst. Man findet ihn aufeinem Kupferstiche von J. üolivar,

Mic. a. B,Michel, Angeio feoit.Michael' Ange des liataüles

Pinxü.

Welcher einen von fünf Knaben umgebenen Rommelpotspieler vorstellt.»e erste und die zweite Inschrift kommt auf eigenhändigen lladir-ungen vor.

19Z7. Domenico Beccafumi, genannt Micarino, ist ohen unterMicarino F 1 uem Namen Mec.arino eingeführt, und wir verweisenmicarino f I auf ■i ( ' n(>11 Artikel, wo uoer die Blätter mit dem Namengehandelt ist.

1928. Unbekannter Medailleur, welcher zu Anfang des 18. Jahr-M. I, C, (' hunderte thatig war. Von ihm ist eine Medaille mit demw , ' Bildnisse des Königs Stanislaus I. Lcszcynski von Polen

Ant'T l " ach seincr Wahl 17(H - Am An "° sU ' lu ' n llie Initialen.

sch'l 1 m ^ evers i st 4* r U** mit dem Leszcynski'schen Wappen-

»6». Michel Angeio Buonaroti von Florenz, der weltbekannte

MICH. A. JJ Fl O \ M ''''''' "'"' Bildhauer, fand schon zu sei-

MlDH AN n dt " l> " '' 0,,ZI '' 1 ''" Kupferstecher, welche sich

MlPU axt "•■'••*• I beeilten, seine "Werko zu vervielfältigen.

ju- . AN, f- INV. Nieolans Beatricet fügte auf seinen Blat-

Wtc/i. Ang. i nv _ lern den Namen des Meisters in Abbre-

MICH. ANG P1NX1T J viillin ' hei, ' ,nd w "hl mit Genehmigung

" ili>Ail - desselben. Auf den Zeichnungen steht