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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
595
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MIIF-MIII Nr. 1897—15)00. •>!)!;

Zeichner, Kupferstecher und Fornischnoidcr, und setzt seine Bli'ithe/eit"m KiOO. M. van llooren hat nicht in Holz geschnitten. Auf einemder von ihm gestochenen schmalen Prospekte von Amsterdam steht:Melchisedech van Ilooren he/'t dit — seif i/lieleekenl, ghesheden engheconierfeyi na dleue. Aus dem Worte ghesneden hat man vielleichtint einen Formschneider geschlossen, allein der Prospekt ist gestochen.Das obige Monogramm findet man auf einem Bolzschnitte nachRudolph Manuel deutsch, welcher monströse See- und Landthierc vor-stellt, und zwar in Sebastian Münsters Cosmographey. Basel lüiiO, 1581.**• '•' Z. 7 L. Br. 13 Z. Das Zeichen findet man auch auf der Copiem dem Werke von Lykosthenes: Prodigiorum ac Oslenlorum Chro-nicon. Basileae Z5.57, 4.

1897. Martin Heinrich Fuchs, Zeichner und Gciniilde-Ucstaurateur,"N/T TT 1 welcher lS4«> eu Coln im 7i). Jahre starb, fertigte die

■L f~T / 8 40 architektonischen Zeichnungen zu Boisseree's Prachtwerk«per den Dom in (U'iln, und lieferte auch Zeichnungen für andere WerkeOber Kunst, deren Merlo aufzählt. Ein radirtes Blattchen stellt DldalusUnd Icarus in halben Figuren vor. Unten steht: Unheils und Yandijck''« Cliaracter von Dädalus und Icarus, kl. 8. Hin lilatt mit demObigen Monogramme enthalt vier byzantinische Capitäle, je zwei nebeneinander, kl. 4.

M. Fuchs restaurirtc das Kölner Dombild, und die Kreuzigung des«1. Petrus daselbst, von Rubens gemalt.

1Ö98. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte

T\pT des 16. Jahrhunderts thatig war. Das Zeichen findet 111:1.1 auf derTTi von Bartsch IX. p. 84 beschriebenen Copie der vier Todtenköpt'cJ' 0 " B. Beha.ni, li. No. 28. Im Grunde rechts liegt ein Kind in Ver-kürzung nehen der Sanduhr. Links oben ist das Monogramm. II. Z '/,.ß r- 2 Z. 10 L.

• A ?' n ^ llnz ähnliches Zeichen, aber mit schwächerem Querstricheln .l 1 ^ orte scnlpsit gehört einem spateren Kupferstecher an, von

Welchem man sehr mittelmiissige Bildnisse findet. Dasselbe MonogrammSteht auch auf einer Sillierplatte mit reicher Architektur und einigenf iguren in einem Kasten von vergoldetem Silberblech in der k. Kunst-Kanuiier zu Berlin, Im Sillierstenipel ist das Zeichen der Stadt Augs-burg. Der Kasten ist gegen die Mitte dos 17. Jahrhunderts gefertigt.

Ao99. MartinHeemskerk, nach seinem Familiennamen vanVeen,

kommt schon an mehreren Stelleu vor, da auf den vielennach ihm gestochenen Blattern das Monogramm wechselt.N4-T-\Z I,i< ' ^'K'elM'iii'ii Buchstaben findet man auf cinbleimitiseheiii) . x Darstellungen, welche Philipp Galle muh ihm gestochen hat."8s Monogramm des'Letzteren besteht aus PO. F. Der Buchstabe 1

kokr' "* ren, 'i ,1,ul /Pkann ebenso gelesen weiden, wenn lleenis-rk die Zeichnungen nicht, allenfalls in Venedig gefertigt hat.

. Martin Heemskerk, aus der Familie der van Veen, tritt

-^■Ww T ol)l ' u unter |1(>,M Monogramme MhE No. 18«):; mit

^ iyw/e/ mehreren Abbreviaturen auf, und auch hier handelt

Ji^e^nu//C. cs 8 ' en um ( li ( ' scn Meister. Der abgekürzte Natrie

Hie h • " in der ungewöhnlichen Schreibart ;)/. Weins und

Blatt* k ommt auf Kupferstichen vor. Von grosser Seltenheit ist das

stellt V ° n i ? tulburcn . welches Bartsch I\„ p. 477 No. 2 beschreibt. Es

Man •i'U'ges Weib vor, welches auf den Kuieen den Zorn des

■ies zu besäuftigen sucht. Im Rande steht: Officio.*« niiums, civilis

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