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MH. Nr. 1863-1867. 887
nach Heemskerk findet man in: A Calalogue of the Prints, whichhave been enyraved afler Martin Heemskerk, or rather, an Essaytowards such a Calaloyue. ßy Th. Kerrich. Cambridge 11V29, 8.
1863. Melchior Holzmayr, Historienmaler in München, "dürftes- k 7T der Träger dieses Zeichens seyn. Hrulliot fand
j O I \/ I 9 ^~ es au ' Gemälden in der Weise des Hans van*- J- Achen, welcher in München mehrere Werke
hiuterliess, und als Künstler von grossem Rufe auch Nachahmer fand,^u diesen gehörte auch Holzmayr, welcher im Verlaufe der Zeit ver-gessen wurde. Wir schreiben ihm das Zeichen aber nur muthmasslichz», da es auf keinen anderen Münchner Künstler ans jener Zeit passt.Man findet auch Zeichnungen in Feder, Tusch und Bister mit diesemMonogramme und der Jahrzahl 1620 ff. Eine solehe stellt PerseusUnd Andromcda dar, ehedem in der Sammlung des Dekan Veit inSchaffhausen.
1864. Martin Heemskerk nennt man einen Zeichner und Maler,i~ welcher aber nach der Jahrzahl ein viel späterer Künst-^ '■ 1er ist, als der oben erwähnte gleichnamige Meister Kr
'st im k. Museum zu Berlin vertreten. Ausserdem kommt im Catalog"fir Sammlung eines der grössten Kunstsammler Deutschlands, IV. Ab-theilung No. 900, eine auf Papier in Ölfarben gemalte Copie der sich«nm Empfange des Bräutigams bereitenden klugen Jungfrauen nachJan Saenredam'i Kupferstich vor. Oben ist fast dasselbe Zeichen mitder Jahrzahl 1600.
Ein Heemskerk ist durch das von A. Blooteling nach Jan vanMieris gestochene Bildniss bekannt. Nach der Unterschrift des BlattesWalte dieser Heemskerk auf Glas und Papier. Sein Bildniss wurde»'»87 gestochen, als der Künstler 74 Jahre alt war Die Zeit stimmtalso für diesen Heemskerk, dass er aber Martin geheissen habe, ist nicht•»gegeben.
1865. Johann Michael Hambach lebte in der zweiten Hälfte dest 17. Jahrhunderts in Cöln, und malte leblose Gegen-
gJ\pt yk.Tx, stände bis zur Täuschung. Zu seinen Darstellungen£*-t pleü_i wählte er gedeckte Tische mit Speisevorrätben, dann•*• / A A Säle tn jt Waffen und Pferdegeschirr. An einer Tisch-tuchecke brachte er gewöhnlich das zweite Zeichen als Stickerei an.Auf zwei Gemälden mit grossen Zusammenstellungen von Waffen undPferdegeschirren fand Merlo das erste Monogramm mit der Jahrzahl»"72 und 1674. Hambach lebte noch 1686.
1866. Heinrich von Mayr, Genre-und Pferdemaler, kommt bereits\/1 ontrr ( ' nn Initialen H. v. M. III. No. 1653 vor, und wir
'&rVJ3/ bemerken daher hier nur, dass man auf schönen Gemälden. r- -* mit Pferden das gegebene Monogramm mit wechselnder
J ahrzahl finde. Auf anderen Bildern stehen die Buchstaben H. c. M.,wie an der angezeigten Stelle bemerkt ist.
1867. Heinrioh Mttcke, Historienmaler und Professor an der.M.rTom, k- Akademie in Düsseldorf, geb. zu Breslau 1806, behauptet. ' ' schon im Künstler-Lexicon eine ausführliche Stelle, und wir
emerken daher nur, dass das Monogramm auf Skizzen und Zeich-
""gen vorkomme. Ausserdem kennen wir auch ein radirtes Blatt mit
acniselben, welches der Künstler in Rom ausgeführt hat. Es gehört
u Be »üen schönsten Arbeiten dieser Art. Die Gemaide dieses Meisters