Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
545
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MDK-MDP. Nr. 1748-1781. 545

du 0 | ) , os 1 chrieben . K. Weigol geht in den Supplementen zu Bartsch aufmit » D S, r " ck8 Sattungen ein. Dag von Bartsch nicht, beschriebene Blatt

(hu 1 • n ° e f ecü stcllt vior Rcitcr iu Gill °PP mich rccllts vor - ImInf * - Suu ' zwc ' ail dcrc Röiter, deren einer die Pistole nach dem' uitensten abfeuert. Dieses Blatt hat J. C. Visscher's Adresse, und"CO« unten No. 4. II. 2 Z. 11 L. Br. 4 Z. 1 L.

itto. Anna Maria de Koker, Kupferstecherin, welche gegenV&46- /IAA' Ende des 17. Jahrhunderts in Holland thiitig war, ist. Qt /t /KZV im ersten Bande No. 9!>7 eingeführt, und wir ver-weisen auf jenen Artikel. II. Bary hat das von G. Terhurg gemalteßUümss dieser Künstlerin gestochen.

M4». Maria Dorothea Maltherr, die Tochter eines Bauinspek-f\.~$},J\ tora in Nürnberg, radirte in der zweiten Hälfte des vorigen' T> Jahrhunderts einige Blätter. Die ersten Buchstaben findet

AaZJsA man au f einem Blatte mit der Ansicht der Hallerwicse bei. •'■ J- 1 Nürnberg. Sie brachte Figuren an, doch fast nur im Um-"ss. Das Blatt erschien um 1792, kl. qu. 8. Eine andere Ansichtuieser Wiese ist mit dem Namen bezeichnet. Die Abdrücke wurdencolorirt.

Das zweite Zeichen ist im Ilartlaub'schon Cataloge angegeben, undman soll es ebenfalls auf Kupferstichen linden. Ob sie von M. 1).Maltherr herrühren, wissen wir nicht, da uns kein Blatt vorgekommen ist.

Mol). Martin Didier Pape, Emailmaler in Limogcs, ist obenyV\JT)pP No. 171t:; eingeführt, und wir haben ausführliche Nach-ÄA PiüD r ' cllf ' ' l '' 0 ' 'hn gegeben. Der Künstler zeichnet auf Emaillen'.'\ Ur X MD., und dann auch so, dass der senkrechte Strich in De ln / bildet. In alten Akten fand ihn Graf L. de Lahordc nur MartinDidier, nicht Pape genannt. In der Collcction Brunet Denon ist aberein emaillirtes Kästchen mit M I) PAPE., und man wird daher Martinlädier Pape lesen können. In der Collection Sauvagcot ist eine email-lirte Platte mit der Madonna, einem Bischof und einer Aebtissin, aufwelcher der Name ■ M- PAPE steht. Im Palais Maninil ist ein Haupt-werk des M. Didier, ein Triptychon mit zwei Flügeln, welches geöffnettü »f Bilder zeigt. Auf den Klügeln ist die Taufe Christi, und dieEnthauptung des Johannes vorgestellt. Unter dem letzteren Bilde steht™W mit / in I), wie oben gegeben. Das Mittelbild stellt in der Mitteu, ° Predigt des Täufers in der Wüste, rechts und links Gruppenvo « Zuhörern vor. Unter dem Prediger sind die ersten Buchstabenmit / in />. Rechts ist das Monogramm MD mit / ohne P P. In derSammlung Manfrin wird dieses Triptychon dem Pietro Perugino zuge-schrieben. Nach einer Mittheilung des Direktors Passavant soll dieJ ahrzahl lüOl darauf stehen. Mr. L. de Laborde {Notice des imauxP- 280) bemerkt nichts von der Jahrzahl, welche für M. Didier Papeeher 1561 statt 1801 seyn müsstc. Die zweiten Buchstaben findet manaui einer Grisallle mit der Marter des hl. Stephan im Museum zu Lyon.Uebor den Charakter der Werke dieses berühmten Meisters s. No. 1735.

M51. Johann Jakob Müller, Landschaftsmaler, geb. zu Riga 1765,

gest. zu Stuttgart 1832, wurde unter den ersten Land-

BCbaftern seiner Zeit genannt. Er hielt sich mehrere

Jahre in Italien auf, und besuchte auch Griechenland.

Er nahm den Claude Lorrain zum Vorbilde, die mo-

M^\T) dorne Critik findet aber nicht jene Vorzüge, welche

'.. ' *■' r^"- die Zeitgenossen schätzenswerth fanden. Seine Ge-

ttldo sind zahlreich, und theils mit dem ersten Zeichen verschen.

Monogr&mmUtcn Bd. IV. 35