Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
529
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MC. Nr. 1701-1702. S29

Man scheint jetzt, unter dem gegebenen Monogramm» den Conrad■Merkel mit Sicherheit zu vermutlicn, allein die Holzschnitte habenaas Gepräge ,1,,,. elsäasischen Schule. Auf einem Gemälde des Abend-mahles Christi in der ImlioPsehen Capelle auf dem St. Rochus-Kirch-«otc in Nürnberg steht das aus den Cursiven CM gebildete Mono-gramm II. No. 400, wie oben in Wiederholung gegeben. Heller fügtft s im Leben des A. Dürer II. S. 32 bei.

17U1. Unbekannter Kupferstecher, welcher vermuthlich in einer

r*Sr~| Klosterzelle thätig war, nämlich in der Abtei St, Trudo bei2ll ^- lUtt ' cn ' Auf der Bibliothek in letzter Stadt sind Manuscriptc

11 T"^ • ft " s dieser Abtei, in welchen verschiedene' Kupferstiche cinge-'ent sind, die ausserdem nicht, oder nur sehr selten vorkommen, so

0883 die Platten jedenfalls dem Kloster abgeliefert wurden. Hr. T. 0.yeigel in Leipzig besitzt ebenfalls ein Manuscript, dessen Schreiber

ki°,l " ra * er .Trudo nennt. In diesem Werke ist das erste Blatt einge-lebt, in einer Lüttichei Bandschrift das zweite. Der Kupferstechereute in de n ersten Decennien des lli. Jahrhunderts, lieferte aber ziem-

"ch rohe Arbeiten.

St \) "' 0 < ' 1 ''""' 1 ' Christi. I'as Jesuskind liegt nuf dem Kodon von

Strahlen umgeben, und rechts kniet die hl. Jungfrau in Anbetung nach"»geneigt. Links vorn kniet ein Hirt vor einem jungen Menschen,»i drunde rechts trügt Joseph eine brennende Kerze, und weiter zurück

.".'""'''^t mau den Ochsen an der Krippe. Hechts oben neben der Säule•alt der kleine Engel eine Bandrolle. Neben dem kuieenden Hirten ist

UM /eichen. II. :s /. 4 L. lir. 2 Z, 2 L.

2) Die Dorucnkrönung. Christus sitzt an einer Mauer auf derank in :y, ,,.,,.1, re chts gewandt. Zwei Henker drücken ihm mit dem

■tocke die Krone auf das Haupt, und ein dritter schlägt darauf. Unten

'St das Monogramm. Kund, Durchmesser l Z. 10 L.

1/U2. Christian Ernst Bernhard Morgenstern, LandschaftsmalerundRadirer, geb. zu Hamburg 1805, behauptet

Mim Kiinstler-Lexicon eine würdige Stelle, und/8Ü8, w ir bemerken daher nur, dass er zu den erstenV, * £h J&r^Wl Meistern in München zählt. Auf seinen frühe-^1 M.IH'ts ,6 "' rcu Qemftlden kommt ineist das Monogrammv, *''//' vori in späteren Jahren schrieb er aber den

1 ""'^ hei. Auch der abgekürzte Name Chr. Morgen« kommt vor.lm Künstler-Lcxicon fehlt das Verzeichniss der schönen Kadirungen" e * Künstlers, wir sind aber jetzt in der Lage, dasselbe zu geben.Alll; " auf solchen Blättern ist das Monogramm beigelügt.W n'- 1 Landschaft mit Bäumen, oder vielmehr der Eingang in den'"d- Links vorn ist ein Schlagbaum, und der entsprechende Theil-ciits zeigt nur noch zwei stehende Kalken. Vor diesen geht ein Weib'! l dem Reisigbündel nach dem Walde zu. Oben links das Monogrammmit der Jahrzahl 1826. II. B Z. !«/■ L, Br. 8 Z. 10 L.

.i'iescs Blatt ist zart radirt, und sehr selten. Es wurden nurWcn ige Abdrücke gemacht.

sich ^ r>cr Scli afstall von Eichen und Weiden umgeben. Links zieht

sieht 1 dcn W(:iQ en ein /nun am Hause hin, und vor demselben

'n,: ' lna " zwei Figuren Rechts im Mittelgrunde stehen vier Eichen.

'ten links das Zeichen. H. :t Z. 3 L. Iir. 4 Z. !) L.

^ l css ist das erste Blatt des Künstlers, welches oft vorkommt.

am \v ' :in VVal(1 ,,( ' im Karlstein in der Lüneburger Haide. Rechts

Wasser sind drei grosse Bäume, und gegenüber in der Mitte des

M ono B r amin!ätca Bd Iy 34

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