474 MA. Nr. 1830-1334.
den zwei Fischen im Wasser fürchtet, ist mit dem Monogramm be-zeichnet, gr. fol. Ein anderes Blatt nach Rembrandt lässt in einZimmer sehen, iawelchem ein«;Frau beim Dampenschein liest, währendeine audere das Kind in der Wiege betrachtet, fol. Mac Ardeil starbzu London 176S im Uli. Jahre.
1530. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfteia des iß. Jahrhunderts thätig war. Man findet eine sehr schöne gegen-Jrv seifige Copie des Blattes des Meisters mit dem Würfel, B. No. 27.Faune und Bacchanten bringen dem Priap einen Bock zum Opfer, undzieren seine Statue mit Guirlanden. Im Originale führt ein Mann denSilen von links heran, in der Copie von rechts. Ueber dem Kopfe desPriap ist ein Cartouche, welcher im frühen Drucke leer ist, im zweitenaber das Monogramm enthalt. Im dritten Drucke ist Julius Romanusals Erfinder angegeben, und im Cartouche ist das gewöhnliche, ausMAF bestehende Monogramm des Marc Anton im Cartouche. Ileineckenahm desswegen diese Copie für ein Original des Marc Anton. Dievierten Abdrücke haben die Adresse von .T. Robillard.
Brulliot I. No. !>!)(> Spricht von einem zweiten Abdrucke desBlattes des Meisters mit dem Würfel, aus dem, was oben gesagt ist,handelt es sieb aber um eine gegenseitige Copio, welche man imzweiten Drucke dem Marc Anton unterstellen wollte.
1531. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfteaa des 16. Jahrhunderts lebte. Das Zeichen findet man auf einer
■£**- Copie nach Virgil Solis, welche in Friesform acht Büsten vonRömern und Römerinnen vorstellt. V. Solis stach mehrere Friese mitBüsten, und somit könnte es auch der Monogrammist MA nicht beieinem Blatte belassen haben,
1532. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 16. Jahrhundertgelebt hat. Lcpel (Catalogue des esUinijx's t/rave'es tfapr&sRapharl p, l(i:( No. 24b)' nennt ein Blatt, welche« die hl.
Jungfrau vorstellt, wie sie sitzend das in der Wiege stehende Jesus-kind unterstüzt. St. Elisabeth hat den kleinen Johannes herbeigeführt,welchen nun Jesus liebkoset. Das Monogramm ist rechts an der Wiege.11. II Z. 9 L. Br. !) Z. 10 L, Diese Darstellung bat auch JakobCaraglio gestochen, und es bandelt sich daher wohl um eine Copienach diesem. Lepel bemerkte das Monogramm nicht, und es könnte,daher später beigefügt worden seyn. Der genannte Schriftsteller wolltedas Blatt dem Cornelis Matsys zuschreiben, welchem es nicht ange-hört. Auch Passavant bezweifelt die Autorschaft dieses Meisters.
1533. Andrea Meldolla oder Medola, Maler und Radirer, ist imA/t\ AA crstcn Bande No. !)I0 eingeführt, und wir verweisen auf
-/VlV, in jenen Artikel, da Meldolla mit Andrea Schiavono EinePerson ist. Das Monogramm auf seinen Blättern ist gewöhnlich sogebildet, dass man deutlich AM lesen kann, auf etlichen Blätternkommen aber auch die gegebenen Zeichen vor. Das erste findet mauim zweiten Drucke des Blattes mit. der Vermählung der hl. Catharina,B. No. Uli. Bartsch bemerkte das Monogramm nicht. H. 0 Z. 4 L.Br. 4 Z. :t tj.
1534. Unbekannter Radirer, welcher in der zweiten Hälfte des.__ 17. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Das Monogrammi 1\. findet man auf einem Blatte nach Jan van der Velde, welcheseine Winterlandschaft vorstellt, und zwar in gegenseitiger Copie auseiner Folge von 12 Blättern des genannten Meisters, qu. fol.
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