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Blättern mit dem Zeiche». Mit der Jahrzahl 1803 und dem Beisatz«Juny seid, stobt es auf einer üadirung mit fünf Bttltea von Möncheuhintereinander nach rechts. 1 .iiiks unter der ersten Büste ist dasZeichen, qu. 8. Selten ist, eine Lniulxebnl'l mit. weiter Ferne und Bad-enden im Vorgrunde Rm Wasser. Leicht radirtc Skizze von PoussinLinks neben dem Namen des letzteren ist das K scheinende Mono-gramm mit der .lahr/ahl 1808, qu. fol.
1157. Lukas Knechtelmann. Historienmaler und Bildschnitzer 1 ,
Li- gehört einer Künstlcrfnmilio an, welche in Nürdlingcn
•*« eingebürgert war. Lukas erscheint 1489 im Bürger-
I K l'IH buche, war aber noch viel spater thiitig. Von ihm»OlOt ist (l(U . Hochaltar mit reichen Schuitzwcrk und Go-mälden in der St. Salyatorsklrche zu Nördlingfln. Ks kommen die Ini-tialen L K tr>in darauf vor, oder man sab sie wenigstens vor der Re-stauration. Die Kirche war lange Im Besitze der Evangelischen, wurdeaber in neuerer Zeit wieder der katholischen Gemeinde überlassen.Dr. Waagen, Kunstwerke und Künstler in Deutschland, I. S. 357 be-schreibt den Altar, sa^l aber nichts von einer Bezeichnung. Mau findetauch noch andere Gemälde mit L I(, auf welche auch Lukas Krom-burger Ansprach haben kann. Er war 15512 in Augsburg thiitig, undfolgte der Richtana des alten Hans Holbein. Knecntelmanp zählt zurUlmer Schule, und desswegen nimmt ihn Weyermann (Kunstblatt 1830No. G(i) für Ulm in Anspruch.
1158. Ludwig Krug von Nürnberg war Goldschmied, und nichtnur in allen Zweiten seiner Kunst wohlerfahren, sondern nach Neudiirffer's Zeug-niss auch im „Conterfaiten, und was er inStein und Kisen schnitt, auch bei den Wahlen
Italienern) lohlicli." Nendörffer weiss sei-nen hernlitnteu Landsmann nicht genug zu loben, bellt aber wenigerdie Kupferstiche hervor, auf welchen die Buchstaben L K zu denSeiten eines Kruges vorkommen. Er sagt nur im allgemeinen, dasser auch Zeichner, Maler und Stecbev war. Wir können dahor an-nehmen, dass sich Ludwig) oder Lnidel Krug zu seinen Kupferstichenkeiner fremden Zeichnung bedient habe. Nach Neudörffer arbeitet«Krug um 1823 an einem Relief in gelbem Marmor mit Adam undBfra unter dein Baume, in der Kuiistkamiuer zu Berlin kommt aberM»f einem Relief die Jahrzahl 1814 vor. Die Buchstaben L K stehenzu den Seiten des Kruges, und es ist daher kein Zweifel, dass diesesWerk von Krug herrühre. Paul Behaim nennt den Verfertiger derKupferstiche Lukas Krug, aber sicher nur aus Irrtfaum, da Neudörfferden l!;:t:; (1832 V) verstorbenen Luide! Krug gekannt hat. J. de Jongh.der Herausgeber des Werkes \on Karel van Mander 17(14-, Schreibt•ebene /cieben dem Lukas Comelisz, genannt Kock zu, weil( ; van Mander im Leben dieses Meisters von Kupferstichen und voneinem Zeichen auf Gemälden (Pretiicn $n Merk) spricht. Das Monogranun dieses Meisters bestellt, aus (' I. /', und ist IL N. 378 gege-
he». im .(alire 1491 geboren, mOsste er das erwähnte Relief mit
.'"'..... ol Etb ab; .luii'liii" von I!) Jahren gefertigt haben, woran
" lrl| l zu denken ist. linmerzeel schreibt aber ohne Bedenken auf sei-ner Monogrammtaiel die Buchstaben /. A mit dem Kruge dem Lukas' "nielisz de Kock zu, weil er bei ürulliot 11. N. 2887 die Note des»•deJongh zum van Mander angezogen fand, und der genannte8chrift«geller eher für einen vlamisehen Meister, als für den deutschen LuidelK^ug Partei nehmen wollte. Oh. Kramm nimmt diesen Irrthura still-