LF. Nr. 1086-1089. 355
aber knincn italienischen Künstler, auf welchen die Initialen zu deutenwären. Die Folge besteht aus wenigstens sechs Blättern, qu. 8.
1086. L. Fielding heisst ein Landschaftsmaler, welcher inn sj—' /i den Niederlanden sich umgesehen hat. Er malte
/ (// c£- Landschaften mit Thicrcn in Bcrchem's Manier. Aufe * 4- -^ C/ ' Jr einigen Bildern kommt der Name vor, auf anderenCJ sind die Initialen beigefügt. Dieser Meister reichtwahrscheinlich noch in unter .Jahrhundert herein.
1087. Ludwig- Fronhofer, churlürstlieh bayerischer Hofrath, geb.yo ~n (■ 7M Ingolstadt 1740, gest. zu München 1800, radirte etliche\i<ir-xJ- Blätter In Kupfer. Jenes mit den gegebenen Cursivea stelltdie auf Wolken sitzende Minerva mit Schild und Lanze vor. Rechtsunten stehen die buchjtaben /../<'./: II. i /. 0 L, Hr. l Z. 4 L.
1088. I.onis Felix de la Rue, Zeichner und Bildhauer in Paris,/ TT n ' ( / ,latte a,H KunsÜer Ruf. Kr fertigte Büsten,
n rr^Q, ' I}' Basreliefs und mythologische Figuren, Grab-
oO ,/ U. i^vSCoup. monamente &c., und war ein vollkommenerMeisten- im Zopf Styl. Dann hinterliess er viele Zeichnungen mit Amo-retten , Kinderspielen, Bacchanalen, mythologischen und allegorischenSeenen, Staatsactionen, Bildern aus der Zeitgeschichte u. s. w. SolcheZeichnungen wurden gestochen. Er selbst hat (I Blätter mit Baccha-nalen geistreich in Castiglionc's Manier radirt. Sie sind mit den Ini-tialen dos Namens versehen : L FD int et sculp., L F D fecit et sculp.aqimforii. (ju. t'ol. Brulliot II. No. 18(11 schreibt diese Blätter demL. F. Dubourg zu. De la Bus starb 1703 im 4!i. Jahre.
1089. Louis Fabrice Dubourg, Maler und Radirer, geb. zuL]?J)]$ Feciti^V- Amsterdam 1093, gest. daselbst 177.'», kam inJf'T) ~d'( r seiner .lugend mit 11. I'icart in Berührung,-*-'•"•■*■'■-D.^/ft'. um! ooplrte unter dessen Leitung Zeichnungenvon l'oussin, Ch. le Brun, Lesueur und anderen französischen Meistern,sier ohne das lebende Modell ED umgehen. Er malte Tapeten, Pla-fondbilder, Supraporten, >&d auch Cabinetssttteke mit historischen undmythologischen Darstellungen. In B. Pfoart's Impostnres innocenls,und in dessen Veremonies et coiiliim.es rcliijiciisi's ilr tont le monde.Amsterdam 1737, sind viele Blätter nach seinen Zeichnungen gestochen.Für Tirion's Geschichte des alten und neuen Testaments lieferte er800, und für eine Ausgabe des Ovidius KM» Zeichnungen zum Stiche.•'■ Tanje Stach nach ihm das allegorische Titelblatt zu: VEspion deThomas Kouli-kan dam \tt CemfM de'Europe, Cologne HM, 8.Der Künstler zeichnet h F. !>■ B. inrrnt. Duhourg hat selbst mehrereBlatter In Kupfer radirt. Immcrzcol spricht von einem Wcrkchen mit22 Blattern, welche Seenen aus der heiligen und profanen Geschichtevorstellen, ferner von solchen mit Kinderspielen. Darunter verstehtor wohl die Bacchanale mit E FD, welche wir oben mit mehr Rechtdem L, F. de laRue zuschreiben. Ausserdem kennt man Landschaftenm 't. Staffage, welche mit den Blättern von M. Elgersma eine Folge von1* Radirungen bilden sollen, Wir gehen auf folgende näher ein, kennenaber die ganze Folge nicht. Sie sind in der Weise des J. van Huysumgsittrelcb behandelt.
1) Susanna und die beiden Alten in einer Landschaft. Mit denInitialen 1742, qu. fol.
2) Venus, Amor und die Zeit. LFDB 1731, 4.
3—8) Eine Folge von (t Landschaften im italienischen Charakter.H. 4 Z. 7-10 L. Br. 6 Z. 8-6 L.
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