Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
271
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LAF —LAL. Nr. 909—913. 271

Catharina und Lucia für Arbeit des Lnca Fiorentino. Bartsch be-schreibt dieses Blatt im Bande über Marc Anton und seine SchaleNo. 121. Es ist ohne Zeichen, und eben so wenig TOB unterm Meister,

als das andere.

909. Raymond La Fage ist oben unter dem Monogramm L. A.CL Qri ^°' (, ' ,),, eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Es

oC ' a t / ist auch gesagt, dass Hobcrt-Dumesnil II. p. 148 die seltenenRadirungen dieses Meisters beschreibe, dem Verfasser des Peinlre-gra-veur francais cutgingen aber die Radirungen, welche in folgendemWerke vorkommen: llistoria del Teslamento vecchio e nuovo — —da üomenico Rossetli. Venelia per Antonio Bosio Kill», kl. 8.Wir haben auf dieses mit 134 radirten Blättern gezierte und in dreiTheilon bestehende Werk unter dem Monogramme DR. II. No. 1329,jenem dos Dom. Rossctti, aufmerksam gemacht, so dass wir den Titelin Abkürzung gehen. Von La Fage, höchst wahrscheinlich von Ray-mond, nicht von Nicolas La Fage, sind fünf Blätter im dritten Theile,und folgenden Inhalts:

1) Die Anbetung der Hirten. Rechts unten in der VorstellungLafage fec.

2) Die Anbetung der Könige. Rechts unten: La Fage I. f.

3) Die Flucht nach Aegypten. Rechts unten: La fage in f.

4) Die Auferstehung Christi. Rechts unten im Schatten La fage.!>) Der Sturz des Saulus. Rechts unten: Im fa, wie oben gegeben,

aber vergrössert.

Diese Blättchen sind sehr geistreich radirt, die drei ersten aberschwächer geätzt, als die beiden letzten. Man bemerkt Grabstiehcl-Nachhulfen, welche vielleicht erst später hinzu gekommen sind. Dassdie Radirungen nicht von Nicolas, sondern von Raymond La Fage her-rühren, glaubt Börncr versichern zu dürfen.

910. vL A. I\ ()• M. ste ' lt au ^ 'hier trefflichen Medaille von

J. C. Iledlinger, über welche sich zuseiner Zeit die Numismatiker und Archäologen den Kopf zerbrachen.Diese Medaille enthält im Avers einen im antiken Geschmacks be-handelten männlichen Kopf, und auf der Rückseite ist Minervcns Eulemit Aegide und Lanze vorgestellt. Die Bedeutung des Wortes Lagomkonnten die gelehrten Herren nicht finden, endlich aber erklärte Iled-linger, dass die Erklärung im schwedischen Lexicon zu linden sei, undLagom das Motto des Iloraz: Est modus in relius, ausdrücke. Seitdieser Zeit ist die Denkmünze unter dem Namen Lagom bekannt.

911. Laurent Janas. Micker, Goldschmied und Kupferstecher,. war um Kilo -Killt in Amsterdam thätig,

ff /{,/ / und hinterliess zart gestochene Blätter

ü. f J \JqL Sc fv/3. m't Ornamenten, welche in Folgen bei"' J. C. Visscher erschienen. Auf einer

solchen von 1013 kommen die gegeben Buchstaben, und ein aus LIMbestehendes Monogramm vor. Unter letzterem handeln wir ausführ-licher über diesen Meister, und geben auch die folgen der Ornamente an.

912. Conrad Christian L'Allemant, Stempclschneider in Frank-[' a r fürt (17U2—1830), ist unter L. eingeführt, und wir verweisen

auf jenen Artikel.

913. Georg Lallemand, Maler und Radircr von Osnabrück, istP ü n * III. No. 130 bereits eingeführt, und wir verweisen zur

< <yl, <^ C- weiteren Orientirung auf jenen Artikel. Hier handeltes sich um ein radirtes Blatt, welches dem Lallemand zugeschrieben