266 LA. Nr. 897-900.
hangt. Es ist auch die Jahrzahl Ei 10 beigefügt. Der Copist Hessbeide« weg, und schnitt dafür sein Zeichen ein. H. 13 Z. 8 L. Hr.!t Z. 6 L.
Der Copist dieses Blattei ist wahrscheinlich Lukas Alantse, überwelchen wir unter den Initialen LA handeln. Mit dem vorhergehen-den Meister ist er nicht Eine IVrson.
897. Julius Ludwig Asher, Maler, geb. zu Hamburg den 28. Juni
11804, machte seine Studien in Dresden, ging dann nach DOSSel-J-r* dort, und endlich nach München, wo er bis I8U9 thätig war.— / \ < Er malte historische Darstellungen, Architekturstücke undLand-\ schaften. Auf früheren Bildern kommt das Monogramm vor.
898. Leonhard Abent, Maler von Passau, war um 1!>!)4—1618
LA thätig. Er malte Landschaften und Städte-Ansichten, und/ /_^ . lieferte auch Zeichnungen zum Stiche. Er selbst radirteeine Ansicht von Passau, auf welcher aber weder der Name, noch dasZeichen vorkommt. Für Georg Braun, den Herausgeber des bekanntenStadtebnches von 1!>72 an, zeichnete er den Plan von Passau, welchenF. Hogcnbcrg gestochen hat. Auf diesem Blatte kommt das erste Zeichenvor, G. Braun liess aber dem /eichner zu Ehren Buch den Namen auf-stechen : Leonardus Abent pasauien. F. Heinecke schreibt dem L. Abentdas zweite Zeichen zu, es kommt aber auf dem Plane nicht vor.
899. Leonhard Abent, der vorhergehende Künstler, könnte auch•k durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet haben. Man|\ findet es auf einem radirten Blatte mit einer Landschaft, in
V welcher ein Mann das zu Pferd sitzende Weib durch die Furt
J-----' des Flusses leitet. Voraus geht die Ileerde, qu. fol. Brulliot
I. No. SJ.'iS schreibt dieses Blatt einem zu Anfang des 17. Jahrhundertslebenden viamischen Meister zu.
900. Raymond la Fage, Zeichner, Maler und Kadirer, geb. zuIsle d'Albigeois 1684, gest. zu Rom oderin Lyon 1684, gehört zu den geistreichstenfranzösischen Künstlern. Er hatte eineausserordentliche Fertigkeit im Zeichnen,und die Gabe, seine Ideen in einem Flusse
auf das Papier überzutragen. Ein grosser Thoil seiner Zeichnungensind nur geistreiche Skizzen, die wenigsten ausgeführt. Der Künstlerliebte. Gesellschaft und den Wein, und bezahlte letzteren oft durchaugenblicklich gefertigte Zeichnungen. Viele sind gestochen, und zueiner Sammlung vereinigt, da diese seine Geistesprodukte allgemeinenBeifall fanden. Jan van der Bruggen veranstaltete eine Sammlung vonKupferstichen nach demselben : Recneil des meillenrs Desseins deRaimond In Fage — , !>(> von G. Audran, l<'. Ertinger, C. Simonneauii. A. radirte Blätter verschiedener Foliogrössen auf 40 Bogen, nebstgestochenem Titel und zwei Blättern Disconrs. Eine spätere Aus-gabe hat den Titel: Verztimeling der beste Tekeningen van llaimondLa Fage, Gesneden door vyf van de beste Plaatsnyders, namentlijkRaimond La Fage, C. Vermeulen, G. Audran, F. Ertinger en C.Simonneau. Int ligt gegeven door vlyt en toedoen van Van derBruggen. En nu tegenwoordig vermeerdert met vyf sluks OrigineelePrinten, dewelke nooil in hei Werk geweest zyn. Te Amsterdam,Inj L. Schenk tibi, gr. fol. Im fünften Hefte des Düsseldorfer Hand-zeichnungswerkes von Langenhöffel und Krähe sind 44 Blätter nach