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llodges. Muh findet auch noch kleinere Radirungen mit Landschaften
and Ansichten mit J. Sek. /'. </. /'., d.h. J. Schumann fecit aqua forti.
..- /'ine // /~/ oennt sich ein Maler, über wel-
**'• '+ l y ho ( a( /Ob?, cheu wir keine Nachricht haben.
-/—/ r // Er malte Landschaften mit J'ifz;u-
renstaffage, und auf einer solchen Igt der Name beigefügt. Der Künstler
scheint am Main gelebt ZU haben, war aber vonnulhlic.h ein Wanderer,
so dass er zuletzt liberal] in Vergessenheit kam. Das Bild mit demKamen ist übrigens nicht von besonderem Werthe.
448. Johann Wagner-Deines, Landschaftsmaler, geb. zu Hanauiso:t, machte Beine Studien in Berlin, und begab sich spater
TTN nach München, wo er noch gegenwartig thätig ist. Das Mono-loJ gramm findet man auf Landschaften mit Thieren in der WeiseJ — des Paul Potter. Diese Bilder fanden um IK'.so in Münchengrossen Beifall, und gingen durch die Verloosnngen des Kunstvereinsin verschiedene Hände über. Später nah der Künstler die Nachahm-ung des P, Potter und A. van de Velde auf, und sachte eine freiereStellung, Er malle jetzt Landschaften und Ansichten, dann auch Ma-rinen mit Figuren, welche weniger gefallen. Zwei Blatter mit Vieh-weiden hat Wagner-Heines lithographirt, qu. fol. Sechs andere Origi-nallithographien enthalten Ilornviehstudicn, qu. fol. In diesem Facheleistete der Künstler in den dreissiger Jahren höchst Lobenswertb.es.
449. Johann Samuel Edel, Kupferstecher, war um 1600 in Augs-
<1 rf bürg thatig, und liest sich dann in München nieder. Auf Diät-'-1-L ' tern mit Darstellungen aus der Bibel kommen dieCursiven vor-J c Die zweiten Buchstaben findet, man auf dem Titelblatt zu Penn«;gin's: Geistliche Erndt. München 1704, 8. El stellt ein Getreidefei"mit Schnittern vor. Links stellt die allegorische Figur des Erndte*segens mit der Inschrift auf dem Schilde: So machet euch an Friieh'ten reich. Zu Seiten der aus Wolken strahlenden Sonne halten fing 1 ''Schilde.
450. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des 17. JahrhuO'/ *»<>/> \ in« In Augsburg gelebt Indien könnte. Simon Gri»H■/. nto.A. mv. a ^ ac j l nacn seiner Zeichnung eine italienische Carn* 1valscene. Auf diesem Blatte steht: ./. Seb. A. ine. Simon drim" 1fecit et exeudit August., qu. 8. Wir konnten den Namen des Zeich"ners nicht herausfinden.
451. Joseph Salwirch oder Salwirck, Medailleur, geb. zu Lauge""i □ p Argen in Schweden IT:>!), wurde den 20. April 1780 •*'
Zögling in der Münze ZU Mailand aufgenommen, rückte »he»noch in diesem Jahre /.um dritten, I SOI zum ersten und endlich 180"zum Obergravenr vor. Er schnitt Stempel ZU Münzen und MedaiU* 0 'deren zur Erinnerung an wichtige Zeitereignisse geprägt wurden. 1"
Initialen I. S. h findet man auf der Medaille, wodurch Napoleon l1 '.'öebergang über den Po in Lodi der Nachwell verkünden wollte. <V.'gebildet bei Hennin pl. 71! No. 738. Eine andere Medaille mit '■',,'Stellt den Sturm auf einen Palast vor: l'rrsn del Palazzo di BrolW'Auf dem Revers ist die Jakobinermütze mit dem Dolche in einer I"' 1 .'beerkrone: II! Marzo 17»7. Um die Krone steht: Epoca dell« ''''berla Bresciana.
Joseph Schäfer, Stcmpolschneider in Mannheim 1770 — ^'zeichnete ebenfalls /. & F. Von ihm sind die Stempel zu den >>%riats-Gulden und Zwanziger des Churfürstcn Carl Theodor, erstere BBrustbild und Adler, 1790.