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arbeitete. Blätter von seiner Hand findet man in L. Smids Schal-kamer der Nederlandsche■ Oudheden. Amsterdam 17*4,8. Die Kupfer-stiche sind J. S. f. und J. S. Fecit bezeichnet. Dicss ist auch mit jenenin dem Werke des Brauer de Nyedock der Fall: De Populorum w-terum ac recentiornm Adorationibus dissvrlalio. Amslerlacdam 1713,8. Diese Blätter stellen Opfer vor, und enthalten auch Abbildungenvon Münzen. Nach eigener Zeichnung stach er eine Ansicht der Schloss-ruine Abkoude : ./ Srhynroet ad vieum del. et fec. Dann findet manvon ihm auch eine Ansicht der St. Paulskirche in London, nach demersten Entwürfe des Ch. Wrcn. Nach Zeichnungen von Simon Schyn-voet radirte und stach er 24 Blätter mit Gartonansichten und Vasen,kl. fol. Auch auf solchen Blättern kommen die Cursiven vor.
437. Unbekannter Zeichner oder Formschneider, welcher in„ „ Nürnberg gelebt zu haben scheint. Kr schnitt das Wappen-•••' ■ dieser Stadt für den Titel des Agend-liuchlein für die Nurn-bert/ischc Kirchendienern in der Stadt und. auf dem Lande. Nürn-berg nao, 4.
438. John Landseer, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu Londonaj> rf o i„ o0 um 1770, hatte vom Anfang unsers Jahrhun-J(J,-JJ.^£2^2^ derts an allen kupferstecherischen Unternehmungen
f f h fj r ßc <1 V-f seines Vaterlandes Theil. Kr stach Bildnisse, hi-J.üJ'&-;J^jJ&o. storische Dantellungen, Genrebilder, Thierc, undnaturhistorische Gegenstände. Bei den grossen Arbeiten lagen ihnGemälde und fremde Zeichnungen vor, für belletristische und andereWerke, wie Reisebeschreibungen. Jugendschriften, und auch für dieTagsliteratnr radirte er nach eigenen Zeichnungen in Kupfer undStahl. Auf kleineren Blättern in belletristischen Werken kommen dieCursiven vor, aber nicht stereotyp, so wie sie ihm gerade in die Nadelkamen. Zu seiner Zeit stand Waltor Scott an der Spitze der Roman-tiker, und Landseer wählte gerne Stoffe aus dessen Novellen und Ro-manen, lici dieser Gelegenheit musstc er seine Figuren im Costümcder Zeit aufputzen, und die Lokalitäten beschrieb ihm W. Scott bisin jeden Winkel. Proben dieser Art findet man in: Visions of ihrolden Urne. London, Sa ms 1022. Die Bilder sind leicht radirt, nurmit schwacher Schattirung, um die Ritterscenen, Sehlachten, Jagden,Vorfälle ans dem Leben älterer Zeit besser herv o rzuheben. Auf meh-reren Blättern kommen die Cnrsivcn vor. Auf den grossen Kupfer-stichen des Künstlers steht der Name. Er war Kupferstecher desKönigs, und ein Mann von wissenschaftlicher Bildung. Seine Vorle-sungen über Kupferstecherkunst wurden 1807 gedruckt: Leclures onthe art of engrating, deiitered al Ihe royal Institution of Greal'Brilain. Im Jahre 1833 starb der Künstler.
439. Johann Sadelor, Zeichner und Kupferstecher, ist oben anter^y. sjj- c dem Monogramm ,1S No. 892 eingeführt, und wir
^iff&J&^fja.&.j haben auch auf die Blätter mit der Abbreviatur hin-rr Jfrlt -f 7 gewiesen. Die Orthographie seines Namens ist sehr\JJ (ta ZJ " abweichend , und führte zur Annahme, dass ausser
J. Sudeler gleichzeitig auch ein J. Saeyler gelebt, und in der Weiseunsers Künstlers in Kupfer gestochen habe, lieber dieses Verhältniss. den angezeigten Artikel.
440. Iuabella von Parma, die Gemahlin des Kaisers Joseph H>hnhelln fiel et teufa) welche den 27. November 1703 starb, radirteisaoeua aci. ei scutp. eüiche Landscnaftcn . Ein Blatt mit dem
gegebenen Namen enthält eine italienische Stadtansicht mit der Brückeim Mittelgrunde, qu. 8.