Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
64
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04 1 0 M A - 1 0 N. Nr. 183—188.

solchen Blättern kommt die Abbreviatur des Namens vor. Ausserdemerwähnen wir noch eines Blattes mit dem Catafalk bei der Leichen-feier des Papstes Sixtus V., welches ebenfalls lo. MA. /,/V. bezeichnetist , kl. fol.

Auf anderen Blättern der Folge mit Ansichten steht lo. Ma9y. F.und lo Maggio R. F.

183. Giovanni Maria da Brescia kommt im ersten Bande unter10. MA. BRX. CARMELITA. J™ ZTITZ, tfnf &£l

Stiche aufgezählt, so dass wir hier nur auf jenen ausführlichen Artikelverweisen. Es handelt sich um das Blatt mit der Madonna und Hei-ligen von 1SI2, welches bereits beschrieben ist.

184. Giovanni Maggi oder Maggio ist oben unter lo. M. F.— _, . No. 182 eingeführt, und es handelt sich um

10. Magg. r. \ dieselben Blätter, welche dort erwähnt sind,

h F. \ diio fl. F. } "ä

lo. Maqqio li. F. [ nämlich um jene der Nuova raevottä di fon-Jil ' ' tane che si vedono neu' alma viltä di Roma dfc.

185. Giovanni Mauro Rovere ist unter /. M. R. F. bereits einge-

Xl) MA iTÖ 1) TT j? TN führt > und wir habcu 1,emc,kt >1U. MA. KU. U. IL. IV 1JN. dasg er nicht a n ein i jan d sc haften

mit T'hicren und Schlachten gemalt, sondern auch in Kupfer gestochenhat. Auf Blättern kommt die gegebene Inschrift vor.

186. Jo. Migona, Maler und Radirer, gehört nach seinen Leist-

— M , \ ungen der Schule von Fontainebleau an, und

10. Migon. | lebte in der Zeit des Primaticio in Frankreich.

In WtinMM i'A/i f Bartsch XVI. p. 307 kennt nur das erste Blatt,io. migona low ) glaubt al)er) dags dem Kun8t i er aucn noc h

anonyme Blätter der Schule angehören dürften. Das zweite Blatt ent-hält seinen Namen und die Jahrzahl.

1) Ein römischer Kaiser auf dem Throne von Generalen umgeben.Links steht ein Mann im langen Gewände mit Kaputze, und hält eineWaage, in welcher aus dem Sacke etwas gewogen werden soll. Hinterihm steht eine Frau, und weiter zurück ein Krieger. Links unten:lö. Migon. Oval, H. 6 Z. 2 L. Br. 8 25.

Dieses Blatt ist radirt uud gestochen, und zeugt von ungeübter Hand.

2) Ein reich verzierter Oartouche mit leerem Oval in der Mitte.Er ist von Schweifwerk gebildet, und rechts und [links steht je einenackte weibliche Figur als Halter. In der Mitte oben ist ein Ge-nius zwischen zwei sitzenden Genien. Links unten : lo. Migona (444<Höhe der Darstellung 9 Z., Breite der oberen Schweifung 9 Z. 10 L.

Dieses Blatt ist sehr selten, ebenfalls radirt und mit dem Stichelübergangen.

187. Unbekannter Maler, welcher in der esten Hälfte des 18.

y^ Jahrhunderts thätig war. Er malte 174H das

^7. 0- J]- PWlJO ■ Bildniss der Kaiserin Maria Theresia als Königin/ von Ungarn, welches Johann Caspar Philips ge-

stochen hat, Oval, kl. fol. Philips lebte in Amsterdam, und somitkönnte der Maler ebenfalls der holländischen Schule angehören.

188. Giuseppe Niccolo Vicentino, Formschneider aus VieenMi

10 NIC. VICEN. 1 w ' rd von Vasari Joannicolo Viccntini

rir* ^ir-uivTT ( g enanllt i uud um diesen Namen zu retten,IOS. NIC. VICEN 1. J kam zuletzt Joseph Nicolaus aus Vicenza