Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
353
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WI. Nr. 1748 1754. 353

1748. Isaak Walraven, der bereit« mehrfach erwähnt» Maler

und Kupfersteoner tob Amsterdam, bediente sich aufradirten und gestochenen Blättern mit Goldiehmieds-

t jq mustern, welche in der Weise des Jakob Callot und St.

y( y. ''°" a Bella behandelt sind, K; und 32, seiner Namens-" Initialen, Dieselben stehen zuweilen in der von uns wieder-gegebenen Weise verkehrt.

1749. Willem Jongman oder Jonkman, Kupfersteeher, welcher

linde dos -17. und Anfang dos 18. Jahrhunderts Inp Holland thätig war. Wie Malpe, I, p, 347, berichtet,rji/^7, -l* hat er u. A. die l'latten zu folgendem Werke ge->J liefert: Histoire des ordre« nülitaires ou de Chevaliers,des milices secullers et regulier« de Tun et de l'autresexe, qui iml ete olablis jusqua preaent. 4 vol. Amsterdam 1721. 8,Die Kupfer, 169 an der Zahl, sind radirt und mit dem Grabstichel nurfertig gemacht. Auf einigen soll der ausgeschriebene Name des Künst-lers stehen, auf vielen anderen die Initialen.

1750. Wenzel Jamitzer, der bereits mehrfach erwähnte Goldschmiedund Kupferstecher von Nürnberg, wird von Boltcenthal, Schlick-

WI, eisen, Brulliot U. A. auch als Medailleur oder Stempelsohneideraufgeführt. 10s giebt ein Medaillon mit dem liildniss des Meistersvom Jahre 1684, welches am Aermel des Dargestellten die InitialenW I zeigt; ob dasselbe jedoch eine eigenhändige Arhoit .lamilzer'sist, wagen wir nicht zu entscheiden.

1751. Unbekannter Kupferstecher, vielleicht Jan Wierix vonAmsterdam. Das Zeichen steht auf einem Blatte dor Folgen

»>. I. altniederländischer Maler-Porträts, welche Hieronymus CocIiund Heinrich Hondius in der zweiten Hälfte des 16. und zuAnfang des 17. Jahrhunderts herausgaben. Im Archiv f. die zoiehn.Künste II. p. 13 ff. rinden sich dio verschiedenen Auflagen dieserInteressanten Sammlung oingehend beschrieben.

Das Blatt mit dorn hior gegebenen Zeichen führt dio Unterschrift:LAMBKBTO LOMBARDO LEODIENSI. — PICTOBI ET ABCHITE( !l( >.Körper und Kopf ist dreiviertel nach links gowendot. Ueber dorn Haus-kleide oin weiter Mantel Überwurf mit aufgeschlitzten Aermoln. In derobem Ecke links stehen dio Buchstaben W. I. und unten, unter demNamen des Dargestellten, ein vierzeiliger Vers.

1752. Zeichen auf österreichischen Münzen aus der Zeit vonw. i. 174(5 — 64, welches dio Münzstätto Wien andeutet.

1753. Unbekannter Zeichner, welcher in dor zweiten Hälfte dos

17. Jahrhunderts thätig war. Das Münchoner Knpfer-, _ stich-Oabinot besitzt von ihm eine ßütholzeichnung mit

XNJ/N/ einom jugendlichen Kopfe. Dieselbo trägt das bei-VN/\ stohondo Zeichon.

1754. Jacob Becker, Genremaler in Frankfurt a. M. Nach Brulliotbediente sich der Künstlor auf früheren, in Düsseldorf aus-geführten Arbeiten diosos Monogrammos. Dor Buchstabe Win dem Zoichen bedeutet Worms, die Heimat Bocker's.

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