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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
212
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»212 VC. No. 1074 — 1079.

Auf Vogelskeletten kommen die Bachetaben ö. P. D. vor. Dies«beziehen zieh auf Dr. Georg Palm, reicher ebenfall« für obiges Werk

gearboitot hat.

1074. Carl Baron von Vittinghoff, ein geschickter Dilettant,~ dei von uns bereits mehrfach erwähnt worden ist, bezeichnete

\^~ mit diesem Monogramms' eisige radirtd Blatter mit Thieren,

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1075. Unbekannter Formschneider, welcher im siebzehntenJahrhundert am Rheine thäfig war. Auf dem Titeiblatte

V. C. F. so: „Aaclior Chronik. Auctoris Joanne Nopßio 8. 8. LLQedrnokt in Colin, durch Hartgerum Woringen In Ver-legung Jodooi Kaleovon 1948" Pol. findet sich von ihm das in Holzgeschnittene Wappen der Stadt Aachen ; dabei rechts gegen unten dasZeichen V. C. B*. In einer froheren Ausgabe des genannten Werkes,von 1(532, ist das Wappen in Kupfer gestochen.

1076. Unbekannter Radirer. Das Zeichen steht auf einem vonp _ Bartsah XIX p. 2G5 beschriebenen Blatte nach Benedetto

V. (j. r. (jennari. Es stellt einen untor dem Zelte auf dein Thronesitzenden König dar, welcher von mehreren Erlegern umgehen ist.Zu den Füssen desjenigen, welcher eine Fahne tragt, steht: B. G. IN.,das Zeichen des genannten .Malers, und gegen rechts: V. C. F., dasdes unbekannten Badirors. H. 5 Z. G L., Br. 8 Z. 4 L.

1077. Vittore Camelio. Qambello genannt, Bildhauer und Stempel-schneider von Vicenza, von 1490 his 1522 in Venedig und

V. C. P. Born thiitig. Er verfiel zuerst darauf, die Medaillenstöokenach Art der Münzstempel in Stahl einzuschlagen 1 doch

bohielt man noch lange die gegossenen und ciselirten Medaillen heiund orst gegon Endo des LG. Jahrhundert wurden die geprägten allgemeiner.Man schreibt ihm die schöne Medaille auf den Cardinal Dom, Grimanizu, die mit V. C. F. und 149!) bezeichnet Ist. Auf seiner eigenenBildnissmedaille vom Jahre 1508 nennt er sich: Victor Camelius.

1078. Dieses Zeichen findet man auf einer Copie des berühmtenBlattes von Mantegna, welcbos den Kampf der Meergötter

j5CC^tl vorstellt. B. XIII. 18. Es steht In einem Tafelchen mit

den Buchstaben LXVI F), doch gibt os keinen Sinn, Aohn-

licho Charaktere findet man aber oft auf Gemälden und Stichen von

Mantegna, Die Copie ist modern, wohl aus dem vorigen Jahrhunderte.

1079. Cornelia de Visscher, Zeichner und Kupferstochor, goh. 1629

zu Haarlem, gest. 1(158 Die Nachrichten über dio

AS Lebensverhältnisse dieses ebenso Beissigen als aus-

•>R gezeichneten Bteohen sind ziemlich dürftig. Als

viCfchfT ft&t soin Lehrer gilt P. Soutmnn, in desson Verlag die

ersten Blatter Vissoher's erschienen. Im Uebrigsnsei auf Wussin's treffliche Monographie iihcr den Künstler verwiesen,Wussin beschreibt 188 Blätter von ihm. Die meisten derselben sindmit dem ausgeschriebenen Namen bezeichnet; eines Monogramme«bodiente sich der Künstler nicht und nur auf einem einzigon Blatte,dem Porträt dos Michiel Sparenbook van Kranenburgh, schrieb or seinenNamen Visscher zwar aus, aber in obiger räthsolhaftor Weise mit oinem V,das in verschränkter Art noch die Buchstaben J, F und C enthält,