SP. Nr. 241—245.
U
die Zeichnung zu folgendem, von Brulliot II. 2518 und Passavant IV.165, erwähnten, seltenen Stiche sein:
Gebirgslandschaft. Im Hintergründe sieht man oin Schloss aufeinom Borge; im Vordorgrund einen Bach, über welchen oino Brückeführt. Die Signatur S. P., in sehr kleinen Buchstaben, findet sichunten rechts, auf einom Baumstamm, mit der Jahreszahl 1518, welcheauf einem Steine steht. H. 4 Z. 3 L., Br. 2 Z. 4 L.
Die beiden Blätter, das letztgonannto und das oben nach demDorschau'scheri Katalog aufgeführte, scheinen idontisch zu sein. Wir habones höchstens wohl nur mit zwei vorschiodonon Plattenzuständen zu thun.
241. Unbekannter Maler. Nach oinor Notiz Naglor's soll sich
dieses Monogramm auf zwoi Ge-mälden mit fast lebonsgrossonFiguren (Kniestücken) vorfinden.Letztore stellen Krieger dar, aufdem einon Gomälde spielond, aufdem andorn zochend. Die Tracht istdie spanische. Nagler nonnt die
Bilder Arbeiten einesj^deutschenMeisters, ohne weitere Nachweise über diosclben zu goben.
242. Unbekannter Formschneider. Der linke und obere Rand
S # -p^ ^ dos orston Blattos von: Die^—~ ^ 'Y*' gantz warlich legend von dem
türen ■.. Bitter genannt HerrPeter Diemringer, geborenvon Stoufenberg . .. Fol., istmit einer Arabeske geziert,die aus Kankenwerk besteht,in welchom oben in dor Mittodio beiden hier mitgethoiltenSchilder mit den BuchstabenS. P. hängen. Die übrigenFormschnitte dieses alten Strassburger Druckes sind ohne Zeichen.
243. Sebastian Pflster, Buchdrucker und Formschneider, in der_ «y. zweiten Hälfto des 15. Jahrhundorts thätig. Kr druckte um© . Vp. 1470 oin Werk unter dem Titel: Diss Buch ixt genannt dievier und tzwanzig alten oder der guldin tron gesetzet von BruderOtten von passowe. Auf den 26 Formschnitten des Buches kommt dasS. P. vor; Holler theilt sie daher dem Sobastion Pfister zu. Vergl. Heller'sBericht über den Kunstvorein zu Bamberg 1834.
244. Philipp Lambert Joseph Spruyt, Maler und Radirer, geb. n
Gent, 1727, gest. 1801. Dieser Künstler, von dosson Be-8 P. vi Zeichnungen schon dio Rede war, hat einigo Stiche nachRubens in dieser Weise signirt.
245.
s\
Ein Zeichen, welchos, nach Ris-Paquot, auf Fayoncon vor-kommt, die um das Jahr 1710 in Rouon gofer'tigt sind.
P