Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
13
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8 1. Nr. 60-66. 13

60- Joseph Schmitt, Kunstfreund, geb. 1790 in Bamberg, später-, Patrimonialrichter zu Burgpreppach in Franken,

fc r\ i- \ radirtc 180!) mehrere Blätter zu seinem Vergnügen,

fj) OM,.ät/ J-Äentty t ) Drei bärtige Köpfe mit römischen Helmen,

1) Drei bärtige Köpfe\ f 30Q nach Jost Amman. H. 3 Z. S L. Br. 5 Z. 6 L.

!&<-r') pn. • Mit dem ersten Zeichen.

■q j — vcutduw.j 2 ) Mariaj ,] ag Kind säugend, nach Tizian.

M V^Q H - 3 Z ' 3 L ' Br- 2 z - 9 Ij - Mit dem zwcitenr -"W Zeichen, wo das T ----- Mus durch Tüian Vecellius

zu erklären ist.

3) Kopf einer Frau in Profil nach links gekehrt. Erster Versuchvom 12. Januar 1809. Oval. II. 2 Z. 3 L. Br. 1 Z. 11 L. Mit demdritten Zeichen.

Das kleine Häkchen im Monogramm soll einen Hammer bedeuten,mit Anspielung auf den Namen des Dilettanten.

61. Julius Schnorr, Zeichner und Lithograph zu Stuttgart,j_j welcher zu der sächsischen Künstlerfamilie Schnorr v. Karols-

qS) leid in keinen verwandtschaftlichen Verhältnissen steht. DasMonogramm steht auf Zeichnungen für den Holzschnitt undwohl auch auf Lithographien.

62. Das Monogramm steht auf dem Titelkupfer zu: Drama_, Dithyrambicum oder Nachdenckliche Gespräch-Spiel der

<JJ Potentaten in Europa iGOd, 4. Die Beherrscher Europa's,der Papst an der Spitze und die Königin von Frankreich ihmgegenüber sitzend, spielen Ball.

63. Johann Steiner, Historienmaler zu Wien, gub. Triau> in Mähren 172.*;, hinterliess mehrere Radirungen, unter andetii

{& zwc ' ß' ätter nackte Knaben in Landschaften nach N. Poussin,w mit Steiner junior f. bezeichnet. Auf einem andern Blatte mitder Figur eines stehenden Bettlers in 8. steht das gegebene Zeichen.Nagler hat das Zeichen bereits IV. Nr. 389 gegeben, er eignet es hierdem Kupferstecher S. Jenct zu, nach meiner Ansicht ist aber nichtan Jenct zu denken und nur Steiner der Urheber der Blätter.

64. Jean Papillon, Formschneider, geb. zu St. Quentin 1661,r^-p p gest. zu Paris 1723, Schüler von Cochin und ein sehr fleissiger<J J- Künstler. Das Zeichen hätte eigentlich unter JS gegeben

werden sollen.

65. Stempel des StädeVschen Instituts zu Frankfurt a. M.,welcher, schwarz eingedruckt, auf Kunstgegenstände dieser

, Knnstanstalt vorkommt. Job. Friedr. Stadel (gest. 1816),ein Bürger Frankfurts, gründete durch Schenkungen seinesVermögens (von ca. 1,000,000 fl.), seiner Liegenschaften undSammlungen, dieses Institut.

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66. J. Simmler, ein zeitgenössischer Maler und Zeichner. DasZeichen fanden wir auf einem Holzschnitt-Bilderbogen, be-titelt: „Eine Tour in's Gebirge" in der Folge von „DeutschenBilderbogen für Jung und Alt". Verlag von Gustav Weise inStuttgart.