Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
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940
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940 I G - 1 G A. Nr. 2410-2414.

Karrikaturcn mit den Anfangsbuchstaben bezeichnet. Von 182Ü-1826,nach dem Tode des Künstlers, erschien eine Sammlung von Blättern:The Carricalures of Gillray with historical and poelical illustra-lions etc. Wright und Evans hatten also schon Vorarbeiten.

2410. Jnlius Goltzius, Kupferstecher, war vemvuthlich der Bruder, ^ , des Heinrich Goltzius, indem seine Blüthezeit um 1K80-1.S90

J' c ' fällt. Er stach nach II. Goltzius, Johann Bol, Martin de Vos,A. Blocldandt von Montfort, Hans Memling, Corncl Cort, Jan Sawryu. s. w. Auf den meisten Blättern steht der Name, und sie sind thcilsmit der Adresse des Hans van Luyck versehen. Die Initialen I.G.findet man auf Landschaften mit Darstellungen aus dem alten Testa-mente. Die Buchstaben //. V. L. exeud. beziehen sich auf Hans vanLuyck, qu. 4.

2411. Joseph Greuther, Kupferstecher, war um 1048 mit Theodor^ ,, • Greuther in Bom thätig, und hinterliess sehr zierliche

*- A ' l1 ^' un d glänzend gestochene Blätter. Die Cursivcn findet0 man auf kleinen Bildnissen von Militärpersonen in Ovalen.

Seine Lebensverhältnisse sind nicht bekannt.

J. de Groot, welcher sich des Monogramms No. 2384 bediente,hinterliess radirte und geschabte Blätter im Geschmacke Rombrandt's,auf welchen die ähnlichen Buchstaben vorkommen. Näheres s. unterdem Monogramme.

2412. Gerhard Jan ssen, Maler und Radirer, ist unter dem Mono-

I haben ausführlich über ihn gehandelt. Die

Hl^l gegebenen Initialen findet man auf einem ra-

dirten und in Tuschmanier behandelten Blatte mit Bauern, welche mit

dem Bogen schiessen. Näher beschrieben ist dieses Blatt No. 3 im

erwähnten Artikel.

2413- Jules Gagniet, Zeichner und Maler zu Paris, widmete von

^, p 183ä an seine Kräfte der Illustration, und fertigte

J G, J yf' viele Zeichnungen zum Holzschnitt. Blätter mit den

(l (^ "(%Qy gegebenen Buchstaben findet man in : Les Francais

peinls par enx-mimes, La grande ville, nouveaulableau de Paris etc.

2414. Don Joso Garcia Hidalgo, genannt El Castellano, Ilof-k^_^ maier des Königs Philipp V. von Spanien, ist bereitssi j^ a im zweiten Bande No. HOü eingeführt, und wir haben/ / , auch über die radirten Blätter dieses Meisters gehandelt.Man findet sie in seinem Zeichenwerke: Principios paraesludiar el nobilissima arte de la pinlura por DonJose" (larcia Wdahjo. En Madrid 1G91 , fol. Dieses^f >o uo Werk enthält viele radirte Blätter von der Hand desI LA J. Garcia, und darunter auch solche mit den gegebenen

<-/ U Buchstaben. Das Blatt mit den ersten, uns von Herrn

E. Harzen mitgetheilten Initialen stellt den leidenden Heiland vor,welcher hinter einer Art von Ambos oder Block auf dem Boden sitzt.Rechts unten JG", qu. 12. Ein zweites Blatt, geistreich radirt, wiedas andere, stellt drei Köpfe von alten Weibern vor, qu. 4. Wirwissen nicht, ob diese Blätter ebenfalls Bestandteile des Zeichen-buches bilden.