Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
835
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IBG —IBM. Nr. 2023—2029. 835

stehen die obigen Buchstaben, und auch der ganze Name. UcberFischer von Erlach haben wir im Künstler-Lexicon IV. S. 346 ff. aus-führlich gehandelt, und wir verweisen im Ucbrigen auf jenen Artikel.

2023. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte desy.f? p 18. Jahrhunderts in Paris thätig war. Man findet dieses

JJS.Uc . . . zeichen auf einem Blatte mit der Büste Voltaire's in Ovalauf einem Piedestale. An diesem steht: Marie Francois Arrouetde Voltaire Ni ä Paris en 1094. Dieses Blatt gehört zu einergrossen Portraitsammlung, welche Odieuvre in Paris unternahm. DerZeichner oder Maler fügte die Buchstaben T. L. bei, 8.

2024. Johannes Baptista Gugliclmada, Stempelschneider in Rom

IBG 1 um 1660—1(590, hintciliess viele Gepräge, und daruntert' t> n Ti f 8 i"d solche mit den Initialen des Namens, ohne und1. B. (j. t . J mit p

Johann Baptist Gass, Stempelschneider in St. Petersburg 1768-1793,zeichnete ebenfalls /. B. G.

2025. Jean Baptist Glomy, Kunstliebhaber und Schriftsteller,''J J? C f l scne ' nt d urc h. diese Cursiven seinen Namen ange-deutet zu haben. Man findet sie unter einem radirtenH50. Bildnisse des Rembrandt, in Copie nach dem Blatte

des letzteren, in welchem er sich an der Seite seiner Frau vorstellte.Der Copist hat diese weggelassen, und das Bild in ein Oval einge-schlossen. Da dieses Blatt zum Catalog der Werke Rembrandt's vonHelle und Glomy dient, und letzterer als Dilettant auch in Kupferradirte, so kann man die Copie mit aller Wahrscheinlichkeit für Glomy'sArbeit erklären.

In diesem Falle gehört ihm sicher auch das von Brulliot II. No. 1349erwähnte Blatt nach F. Boucher an. Es stellt zwei halbe Figuren vonTürken vor. Rechts unten stehen die ähnlichen Buchstaben, aber mitder Abkürzung Sc. Links unten liest man: F. Boucher delineavit, 8.

onoft t T) rvT TPM V steht auf einer Medaille mit dem Bild-4U40. i. li. UrVLilliM. v. ni8ge deg Cardinalg camillo Massimi.

Sie ist von Job. Baptista Guglielmada, welcher auch /. B. G. zeichnete.

2027. Unbekannter Goldschmied und Kupferstecher, welcher gegent+. t Ende des IS. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. Man findet

<J ein Blatt mit diesen Buchstaben, welches Muster zu drei ver-zierten Dolchscheiden enthält. Die mittlere ist mit der Spitze aufwärtsgerichtet, die beiden anderen rechts und links reichen aowärts. JedeScheide ist an der Spitze mit den Buchstaben i b I) bezeichnet, und eskönnte auch das Blatt zerschnitten werden. H. 8 Z. 1 L. Br. 2 Z. 10 L.

2028. Johann Benjamin Hecht wurde 1732 Wardein an der MünzeI. B. H 1 in Zellerfeld, und bekleidete von 1739—1763 die StelleT " t>' tt' T.i t eines Münzmeisters. Nach Schlickeysen zeichnete er1. B. H. I<. J / B H

Der Stcmpelschneider, welcher die Medaille mit dem Bildnisse desArztes Johann Ludwig Regemann /. B. H. F. zeichnete, ist uns unbekannt.

2029. Johann Baptist Huyckens, Maler und Radirer, ist im

ersten Bande No. 1907 eingeführt, und wir verweisen\A C+ auf jenen Artikel. Brulliot I. No. 911 nennt den TrägerJj l\ R* *. dieses Monogramms J. B. Mol, welcher nur aus der Ver-X> at t? wechslung mit Gio. Battista Mola in's Daseyn gerufen

-D-AlT eeifr. wurde. Die Blätter mit den gegebenen Zeichen sindI- No. 1907 beschrieben.

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