HR. Nr. 1421 — 1424. MI
wahrscheinlich auch die Mühle bei Leyderdorp um Rheinkanale besass,woher die Familie den Namen van Ryn hatte, gab dem Sohne den Vor-namen Härmen, und somit ergibt sich aus dem Monogramme die DeutungHärmen oder Harmenscn van Ryn. Die radirten Blätter des Meistershaben wir im Künstler-Lexicon ausführlich beschrieben, und daher be-merken wir nur, dass auf solchen das deutlich aus R H bestehendeMonogramm vorkomme, und nur in seltenem Falle gleicht es unsermersten Zeichen. Das zweite Monogramm, auch mit dem Worte Fnuenlor,findet man auf Kupferstichen von Claude Vignon und anderen Meistern.Sic stellen verschiedene Büsten vor, so wie Rembrandt deren vielegemalt hat. Auch auf den mehr oder weniger genauen Copien nachRembrandt's Original-Radirungen kommen ähnliche Zeichen vor.
Schliesslich bemerken wir nur noch, dass frühere Schriftsteller,besonders Houbracken, den sittlichen Charakter des Künstlers mitUnrecht angegriffen haben. Er war kein schmutziger Sonderling, keinwucherischer Spekulant, der Millionen hinterlassen haben soll. Wirwerden unter dem Monogramm R H darauf zurückkommen, und ver-weisen vorläufig auf die Revue universelle des Arts. Bruxelles 1868,oder auf den Auszug derselben : Rembrand. Discours sur la Vir etson Genie, avec nn grand Nomhre de Docnmenls hisloriques, parle Dr. P. Scliellema —-. Traduit par A. Willems, remi et annotipar W. Burger. Uruxelles lltlJO, 8.
1421. Heinrich Raab, Kupferstecher, war um 1680 in Nürnberg
TT "n tbiltig, und hintcrliess neben anderen zwei Folgen zu sechsv^Jo-^ 1 Blättern mit Goldschmieds - Ornamenten , welche bei Paul(■} ff Fürst in Nürnberg erschienen. Auf dem ersten Blatte der\jA *-> Folge in qu. 16. steht: HR Fecil Paulus Fürst exeuditNorimb., auf No. 4: H.R.F. Ao. hfl, und auf No. 6: c'est pour avoirde Vargent. Die zweite Folge ist in Duodezformat. Links unten stellt// oder h, rechts R. Auch Blätter mit Wappen kommen vor. Vgl. No. 1404.
1422. Unbekannter Maler, welcher in den ersten Decennien des... .. . 18. Jahrhunderts thiitig war. J, Golo führte nach seinem
11. lt. pxnx. Q cm!1 i ( j n c ]. xs Tüidniss des Kaisers Leopold I. in Schab-manicr aus. Oval, fol. Dieses Blatt ist sehr gut behandelt.
1423. Heinrich Rokers, Kupferstecher, war im 17. JahrhundertII II /"• / ■> '" Holland thätig. Man findet Bildnisse von seiner"■ "• l m 'P slt - Hand, und darunter ein solches des Prinzen WilhelmHeinrich von Oranien zu Pferd nach P. Janssen. Die Buchstaben //. R.stehen auf einem Blatte mit einem Studenten im Zimmer, anscheinlichnach Rembrandt. Tinten steht: Ken sludent in sym kamer '. U.R. scnlpsit.Das Gegenstück stach ein unbekannter J. W. H. 11 Z. 4 L. Br. 7 Z. 4 L.
1424. Medailleure und Münzmeister, welche H. R. zeichneten.II II ^"' haben deren schon unter dem Monogramm No. 1405 er-
' ' wähnt, da einige diese Buchstaben verbanden, und somit be-II H. z i e i, cn w j r uns tbeils auf den angezeigten Artikel. Ihre Namenmit der Zeitbestimmung gibt Schlickeysen.
Heinrich Reitz, oder Ritz, der ältere und der jüngere diesesNamens , sind bereits unter dem Monogramm eingeführt. Wir habenauch Gepräge mit //. R. genannt,
Hermann Rytker, Münzmeister in Krakau 1590—l!i!»8. Er zeich-nete auch //. R. /(.
Heinrich von Rennen ist unter dem Monogramm erwähnt.