Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
552
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SS2 HN. Nr. 1283.

und Bilder. 2. Band. Deutsche Dichtungen mit Sandzeichnungen.Deutsche Künstler, f. Band. Herausgegeben von J. Buddeus.Düsseldorf llifci, gr. 4. Auf dieser Radirung kommt das Zeichenmit der Jahreszahl 1842 vor.

2) Die Radirung zu Chamiso's Dichtung: Rede des alten Kriegersbunte Schlange. Mit dem zweiten Zeichen. Diese Randvcrzierungfindet man in: Lieder und Bilder, 3. Band, auch unter dem Titel:Deutsche Dichtungen mit Randzeichnungen deutscher Künstler.2. Band. Düsseldorf i84B.

3) Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, nebst verkürzten An-sichten ihrer letzten Leistungen. (Die Künstler selbst in ganzenFiguren in ihren Ateliers.) Ihren Kunstgenüssen gewidmet vonH. Ritter und W. Camphausen. Sechs Hefte mit Originallithographiender genannten Meister. Ritter zeichnete das grosse Monogramm ein.Düsseldorf, J. Buddeus 184U, fol.

4) Die Schusterwerkstatt. Lithographirt von F. Herr, fol.

Der ertrunkenene Sohn des Fischers. Lith. von G. Feckert, fol.

5) Verlobungsscene an der Normannischen Küste. Lith. vonL. Zöllner, nach dem Bilde im städtischen Museum zu Leipzig. LeipzigerKunstvereinsblatt 1848, qu. roy. fol.

6) Der Frühling. Chromolith. in: Aquarelle der DüsseldorferMaler, qu. fol.

Ritter hatte kurz vor seinem Tode vier Zeichnungen geliefert,welche unter dem Namen der vier Jahreszeiten bekannt wurden. Sieenthalten Scenen aus dem menschlichen Leben, in den vier Ilaupt-perioden desselben.

1412. Johann Heinrich Roos, Maler und Radircr, geb. zu Ottcr-T "D j-q dorf in der Pfalz 1631, aber seiner Bildung nach

JrTv.i/jrX der holländischen Schule angehörend, hinterlicss

rr_r\ rCJD oo S v ' e ' e Gemälde mit Scenen des Hirtenlebens, undi/Tv>,J v rV. entwickelte darin die grössto Meisterschaft. Sie

bestehen in Landschaften mit Ruinen und Gebäuden, theils im italie-nischen Charakter, und von reicherer Compositum, wenn er Vieh-heerden darstellte. Roos malte aber auch Bilder mit einzelnen Hirten-figuren, mit Ziegen und Schafen &c, wobei zuweilen der Bond (Gesell-schaft leistet. In den Gallcricn zu München, Dresden, Berlin, Cassel,Wien u. s. w. sind Werke von diesem Meister. Weniger bekannt ister durch seine Bildnisse in Oel und seine Marktscencn. Mehrere.Gemälde sind gestochen und lithographirt. Der Künstler starb KiHIizu Frankfurt a. M.

Die gegebenen Monogramme findet man auf Gemälden und Zeich-nungen, sie kommen aber öfter in Verbindung mit dem Namen, als alleinvor. Die Grösse des Zeichens ist nicht stereotyp. Bartsch I. p. i'.V.i ff.beschreibt 39 radirtc Blätter von J. H. Roos, R. Weigel, Sup-plement« au Peintre-graveur I. p. 17, gibt Nachträge, und bessere J!e-stimmungen hinsichtlich des Abdruckes der Platten. Er bringt dasVerzoichniss auf 43 Blätter. Eben so viele Radirungen sind auch imKünstler-Lexicon beschrieben. Das Monogramm kommt auf keinemBlatte vor. Auf jenem mit einer italienischen Landschaft glaubt manes rechts unten zu erkennen. Links sieht man Säulen eines Tempels,und im Vorgrunde sitzt die Hirtin mit ihren Kindern. H. 8 Z. 10 L.Br. 10 Z. » L. Dieses Blatt ist sehr selten. Man findet aber eineanonyme Copie, welche oft für Original ausgegeben wurde, obgleich sieohne Ausdruck ist. Die meisterhaften Blätter dieses Meisters stehen