Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
515
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HNF. Nr. 1296 — 1298. 515

schweben im Laubwerk. Unter dem links sitzenden Genius ist einTafelchen mit den Initialen. II. 4 Z. 6 L. Br. 3 Z. 8 L.

1296. Hans Neumann, herzoglich sächsischer Münzmeister vonTT v 1550 -1(09, ist oben unter dem Monogramm HAI eingeführt,

' und wir verweisen nur auf jene Stelle.

1297. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1592—1590 »r»T—MT "MT 1 beitetc. Bartsch P.-gr. IX. p. 581 beschreibt dieJ^J-N / -L^L • ersten drei Blätter, und das vierte ist jenes, welchesUfecw -3-f-964 Brulliot III. No. 935 angibt. Er bildet aber dasMouOgnttttU aus i\ F, während das Zeichen auf dem Blatte No. 4 mitder Juhrzahl lljl)ß in der gegebenen Form eingestochen ist.

1) Johannes III. D. G. Suecorum etc. Rex, 1002. Büste int'rofil nach rechts, in ovaler Bordüre. Links in halber Höhe dasZeichen. II. 4 Z. Br. 3 Z.

2) Gitslavus J). G. Svecornm Golhorum Vandalommque Rex etc.Büste in Profil nach rechts. Links in halber Höhe das Zeichen mitlljf>:i. Oval in gleicher Grösse.

3) Ericas XIV. I). G. Suecomm etc. Rex. Büste in Profil nachlinks. Rechts in halber Höhe das Zeichen. In der Grösse der obigenBlätter.

4) Carolus ]). G. Reynorum Seeciae — Wermelandiae Dcx.Halbe Figur nach links mit kahlem Haupte, in voller Rüstung undmit grosser Krause. Er setzt den Commandostab an die Hüfte undder mit Federn geschmückte Helm steht vor ihm auf dem Gesimse.Die erwähnte Schrift bildet oben zwei Linien, und unter diesen sind14 Wappen der Herzogtümer. Das schwedische Wappen ist linkshinter dem Fürsten in der Mauer angebracht. Ueber dem Gesismesieht man ebenfalls 12 Wappen, jene der Grafschaften. Links steht:AETATIS: SVAE. AA'NO: 40, und das Zeichen mit 1.0.9(1. Rechtsliest man: INS/GM A COM1TATVVM REG All SVECIAE. H. 9 Z.9 L. Br. 6 Z. 6 L.

Dieses Bildniss ist gut gezeichnet, aber etwas roh gestochen. DieOvale mit den Königsportraiten sind feiner behandelt, und dabei nichtminder genau in der Zeichnung.

5) Ein leeres Feld mit vielen Wappenschildern umschlossen, undsechs Medaillons, deren fünf die Bildnisse der früheren Könige desHauses Wasa enthalten. Ohne Zeichen. H. 9 Z. 5 L. Br. 12 Z. HL.

Die beiden letzten Blätter erwähnen auch v. Rumohr und Thielein der Geschichte der k. Kupferstichsammlung in Copenhagen S. 25,mit No. 4 sind sie aber hinsichtlich des Monogramms im Irrthum.

1298 H. Nützel, Kupferstecher, war in der zweiten Hälfte desTT" TAf i§> Jahrhunderts in Sachsen thätig, leistete aber nichtsHST/Z ISt Erhebliches. Er stach Bildnisse von sächsischen Fürsten,theils in ganzer Figur, theils in Kniestück, mit dem Namen oder demMonogramm bezeichnet. Zu seinen Hauptblättern gehören die Bild-nisse der Chnrfürstcn Moriz und August von Sachsen, ganze Figurenim Churmantel. Auf dem Blatte mit Moriz von Sachsen ist im Hinter-grunde das Begräbniss zu Freiberg (1503) vorgestellt, fol. Das ersteMonogramm findet man neben andern auf dem lüldnisse des Dr. Niko-laus Seinecker in starker Büste mit dem Buche in beiden Händen.Auf dem Buche, oder der Bibel steht die Jahrzahl /,5fl4, und unter derBüste: Vera Imago Reverendi Et Cl. Viri Docloris Nicolai Selnec-ceri. Unten liest man: Haec Selnecceri Speciem Doctovis Imago

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