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1 (1858) A - CF
Entstehung
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260
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260 AEP —AET. Nr. 499 — 505.

499. Unbekannter Zeichner. Sein Mongramm finden wir auf einem* y t % i lithographirt.cn lilatte in der Zeitsehritt „Asmodi", Hamburg 1853.

*■*£* Es führt hinter die Coulissen eines Theaters, wo der Regisseurdie Statisten anweiset, wie sie. nach dem Texte, wie Löwen auf dieHahne stürzen sollen. Allein die lia.il> mittelalterlich, halb moderncostümirton Löwen sind sehr steif, kl. fol.

50 0. Unbekannter Zeichner. Sein Monogramm findet man aufJPf kleinen Blättern mit (ioldschmiedsornamenten, weiche Pierre

yXJV. Nolin gegen Ende des 17. Jahrhunderts gestochen hat. Esdeutet wahrscheinlich den Zeichner an, für welchen wir aher keinenNamen haben. Uebcr P. Nolin s. /'• A, /'. /V. F.

501. Unbekannter Maler. Brülltet II. No. 57» berichtet nach einerrf J7f jn handschriftlichen Nutiz des Inspeetors Bobert in Cassel,

t^J-Jjj \£ V/, dass sich in der (ialerie daselbst, liistcnische (iomäldein liombrandt's Manier befinden, welche mit den Initialen A. E. R. be-zeichnet sind. Die Deutung dieser Buchstaben hat er nicht versucht,wir werden aber unter A. I'. H. darauf zurüekhonimen, da einige Bilderdieses Meisters auch diese Initialen tragen.

502. Aegidius Sadeler bezeichnete auf solche Weise einige Blätter,2C* AT* c" W( 'l fi ho historische Darstellungen und Porträte ent-

Mi/TiO halten. Ovale in 8. Auf anderen Blättern dieses Mei-sters steht: AKg. S.

503. Samuel Emmel, Buchdrucker von Strafeburg, war um 1568

ithätig. Er bediente sieh einer schönen in Holz geschnittenenAdresse-Vignette, welche im Schnörkelrahmen die Figur einesMannes mit Bogen und Pfeil zeigt. Die Umschrift lautet: SCOPV'SVITAK MEAE CHRISTUS. Unten in der Mitte ist das gegebene Na-menszeichen, welches Samuel Emmoliiis Argoutinus bedeutet Auf einigenDruckwerken steht auch der Name mit dein Heisatze: „Typis."

504. A. E. Sporer, Blumenmaler, welcher um 1820 in Frankfurt/f /G> C0*~ am Main starb, soll nach Stcllwag (Monogr. Lex. No. 151)

\JIs,C_.QJ, (iomälde mit den gegebenen Initialen bezeichnet haben.

505. Aegidius Touchemolin, Zeichner und Lithograph, lebte im

1 ersten Deeennium unseres Jahrhunderts zu Re-

AC^ * I —-. . gensburg, und betrieb die Kunst nur als Dilet-

J\\m'*J~ 1 ****** timt - Er zeichnete mit, Vorliebe Pferde, U!»

jj , ■ ü ^ lieferte die Zeichnungen für das von J. C. Er-

-flf' ( hard für den Frauenholt'schen Verlag radirt*

*sv0d. Werkchen: „Neueröffnete Reitschule", 51 Blätter

einschliesslich des Titels. Als zu Regensburg die ersten Versuche ">der Lithographie gemacht wurden, zeichnete er einen österreichischenHusaren, der von seinem Pferde abgestiegen ist und dasselbe am Zaumehält, auf einen grossen Stein. Er bediente! sich zu dieser Vorstellungdes Pinsels, tuschte solche mit lithographischer Tinte auf die Stein-platte, und betitelte seine Procedur ,,Schwarze Kunst." Allein es ge-lang ihm die erforderliche Abstufung der Töne und Schatten nicht, un'jsomit erscheint das Produkt weiss und schwarz gefleckt. Als lnounn.be'der Lithographie verdient aher dieses Blatt doch volle Beachtung. Manfindet das erste der gegebenen Zeichen mit der Jahrzahl 1801 daranfiwelches uns Börncr mitgotheilt hat. Das zweite Zeichen gibt Krulliot l>No. 310, kennt aber den Träger desselben nicht. Er fand es auf einemradirton Blatte, welches ein Rcitergefceht vorstellt. Der Künstler g&"österreichische Cavalerie, weil ein Reiter die Fahne mit dem Dopp*«"