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Blätter, welche die Abbildung und Behandlung eines von Röllig erfun-denen musikalischen Instrumentes, 'L'Orphique, zum Gegenstande haben.Das Werk des A. von Bartsch ist. zu reich, als dass sich nichtnoch Baden Blätter mit den Buchstaben A B finden sollten.
201. Alfred Breitenstein, Zeichner und Maler, gehört zu den_. CD Wichtigsten Künstlern, welche aus der Düsseldorfer Schule
fjfs J} hervorgingen. Er malte Landschaften und Genrebilder inV — ' Gel und Aquarell. In der schönen Sammlung: Aquarelleder Düsseldorfer Maler, Lithographien in Aqiiarellmanior, sind Blattermit obigen Buchstaben bezeichnet, kl. lbl. Breitenstein trug von 1850an zu diesem Werke bei, Start) aber 1853 in der Blüthe der Jahre.
202. August Beck, Zeichner und Maler von Basel, machte seine
-«-j Studien in Düsseldorf, und entwickelte
A Vi 0(] . ]|j f\2> grosse Thätigkeit auf dem (iebiete des
'>*-' *^ Genre, besonders der Schlachtenmalerei.
•^>>0 f~)9 Seine Gemälde und Zeichnungen cnthal-
^^Q L'_ __ ^Ml f\ ten daher meistens militärische Auftritte.
f. ?-4j Sehr zahlreich sind seine Bilder in Aqua-
C/jO Gf\ rc "> wom i l s ' ( ' 1 der Künstler von jeher
<J. Jj/Y (ZR A. ty\ poutm Beifall erwarb. Dann lieferte"^""' ■'-'• /u J J Beck auch viele Zeichnungen zur Illu-
stration der Düsseldorfer Monatsblätter, in deren Jahrgängen man vieleBolzschnitte mit obigen Zeichen findet Auch Original- Lithographiengab er der genannten humoristischen Zeitschrift bei, deren einige dasMonogramm des Künstlers tragen. Diess ist auch mit seinen schönenBlättern im Düsseldorfer Künstler-Album II. 1852 ff. der Fall. Seitder bedeutenden Abnahme der früher so reich und geistreich ausge-statteten Düsseldorfer Monatsblatter widmet Beck zuweilen der Leip-ziger illustrirtcn Zeitung seine Theilnaluno, so dass auch in dieserHolzschnitte nach Zeichnungen von A. Beck zu finden sind. Auch diehumoristische Schrift: Schnitze und Müller im Orient. Düsseldorf 1854,enthält Holzschnitte nach seinen Zeichnungen. Ein anderer Theil derIllustrationen derselben geht auf Rechnung des Malers A. von Wille.
203. Albanis Beaumont, Zeichner und Landschaftsmaler, wurde4 -Q um 1755 geboren, und gehört durch Naturalisation Eng-
J\ t V) oW. '»nd an. Er brachte den grössten Theil seines Lebens' auf Reisen in England, Frankreich und Italien zu, undA-i.c/iA zeichnete bei dieser Gelegenheit eine Menge von verschie-denen Ansichten, welche durch Kupferwerke bekannt, sind. Wir Indienim Künstler-Lexicon 1. S. 349 mehrere aufgezahlt, und bemerken daherhier nur, daSS auf seinen Zeichnungen häniig die Initialen A. H. dd-Stehen. Grösser oder kleiner findet man sie auch in seinen Werke*)wie auf Blatten in Scler.l Views in Ihn Soulh of France. London 1794,in Travels throught Ihe Maritime Alps, London 1795, &e.
Sir A. Beaumont gehört zu den vorzüglichsten Dilettanten Eng'lands. Seine meisten Werke besteben in Zeichnungen. Doch malt*er auch Landschaften In Oel und Aquarell. Daran schliessen sicheinige Radirangen. Um 1810 starb der Künstler.
204. Amalie Baader, Kunstliebhaberin, ist durch mehrere schöne/* A -f >«# Itiidinmgen bekannt. Sie sind meistens mit einem unter
Jt.JÖ±r-/791- No< 176 gcgolicuc.u Monogramme verschen.
Die Initialen des Namens findet man auf einem Blatte mit de fBüste eines härtigen Mannes im Mantel nach links, 12.