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Deccmber 1797 bis Februar 1798.
mandationsschrcibcn an den Minister des Auswärtigen mitgegeben ward, welche Maßnahmen so 3^Wirkung gcthan, daß nun die Angehörigen genugsam mit Salz versehen werden können. — In dervom 29. auf den 3(1. sei zu Mcndris ein Frciheitsbaum aufgestellt worden und zwar durch zweiBursche, wovon der eine sich geflüchtet habe, der andere hingegen kurze Zeit inhaftirt gewesen, nach ernsteErmahnung aber wieder entlassen worden sei. K. 11. Februar. Die Repräsentanten thcilcn ein Gerücht »nbnach welchem in den nächsten Tagen sowohl in Mcndris statt des daselbst beseitigten, als zu Lauis Frcihc^bäume aufgerichtet werden sollen, worauf sie die Anordnung getroffen, daß durch vertraute LeuteNacht patronillirt werde; auch in der Bcsorgniß, es möchte bei jener Aufstellung von den lombardisch^Nachbarn mitgeholfen werden, Vorkehrungen genommen hätten, bei dem ersten Erscheinen von freust^Truppen einen Posten auf der Grenze zu Chiasso aufzustellen. — Durch den Bericht, es werde in KurZ^ein Piquet von Cisalpiniern in Campionc eintreffen, seien sie weiter zu dem Befehl bewogen wordenes sollen, sobald dies geschehe, in die zwei angrenzenden Dorfschaften ebenfalls Piquctc cinrü^I». 17. Februar. Bumann und der Lcgationösecretair Jmfcld melden aus dem großen Zollhaus (algrandc). Am 14. sei die Rcpräsentantschaft benachrichtigt worden, daß eine große Zahl Cisalpinicr zuwie zu LauiS die Aufstellung von Frcihcitöbäumcn beabsichtige. In Folge dessen hätte sie den Land»^zu Bellen; aufgefordert, Vorkehrungen zu treffen, auch die Regen; von Lauis und den Commanda»^des dasigen Freicorpö zu sich berufen, dem lctztcrn anbefehlend, beim Anrücken der CisalpinicrGencralmarsch schlagen, doch nur im Falle des Angriffs feuern zu lassen, der crstcrn, die Sturmsanzuziehen, sobald die Trommel gerührt werde. Auch wurde ein Courier an Minister Testi nachland abgeschickt. Den 15. um 5 Uhr Morgens seien ungefähr zwcihundcrtfünfzig feindliche SoldatenLauis ausgeschifft worden, die alsobald auf die Freiwilligen gefeuert hätten. Der an derendantcn abgeschickte Sccretair sei unter der Hauöthüre von fünfzehn Mann überfallen worden, welche stin die Zimmer der Repräsentanten drangen und dieselben mit Bajonetten und Pistolen bedrohInzwischen entbrannte vor dem Hause der Kampf und nach einstündigcm Gefecht sahen sich diealpinicr zum Weichen gcnöthigt. Tagliorctti, einer der Freiwilligen, sei umgekommen, dem Gegnerwären viele Leute verwundet, auch vier Fahnen und dreißig Flinten abgenommen worden. Die Rcp^scntantschaft meldete hierauf durch einen zweiten Courier dem Minister Testi dieses Eindringen ^ihn, die nöthigcn Befehle zu Verhinderung solcher Gewaltthätigkcitcn zu erthcilen. Alles schien ruals Plötzlich Abends 5 Uhr zwei- bis dreitausend Personen, viele darunter bewaffnet, mit äußert ^lichem Geschrei die Wohnung der Repräsentanten umgaben und eine Schaar, an deren ^Advocat Pcregrini, in ihre Gemächer sich drängte, welcher von ihnen begehrte, daß den Vogteicnschweizerische Freiheit" gegeben werde. Auf erfolgte Verweigerung wuchs das Toben der Mengeungeachtet der unterwaldcnsche Repräsentant das Volk in italienischer Sprache anredete, ihm diesonncnhcit seines Verfahrens und die milde schweizerische Regierung vorstellte, vergrößerte sich der TU>^und es wurde eine schriftliche Einwilligung zu jenem Frcihcitsbegchrcn gefordert, von den Reprästn^'jedoch abermals abgeschlagen. Bald hernach kam die Nachricht ein, daß dreihundert Cisalpinicr in Psich befänden und daß dahin von Varese aus ein Wagen mit Gewehren abgefahren sei; auch erst)' ^ein cisalpinischcr und ein französischer Officicr mit dem Begehren das Volk zu versammeln,vernehmen, ob dasselbe cisalpinisch oder sonvcrain-schweizerisch werden wolle. Dieses neue ^verweigerten die Repräsentanten mit Bestimmtheit, sprachen indeß den Wunsch aus, man möchte ^