260 Juli 1797,
Schreiben, 8 2. <. Der Staatörath von Neuenbürg thcilt in einer Zuschrift vom 26. Juni mit, baßFolge des Einschlusses in die Neutralität die dortigen Lande sich in vollkommener Ruhe befinden, wor»^die Tagsatzung dem Staatsrat!), der im Namen des Königs von Preußen dem Fnrstcnthum sovorsteht, diese Nachricht verdankt, 8 Z. «R. Der Bcttag wird ans Sonntag den 17. September ang^und soll in Zukunft alljährlich an einem Sonntag dieses Monats in der ganzen Eidgenossenschaftwerden. 8 4. « . Der Fürstbischof von Basel übersendet sein aus St. Urban datirtcs Begrüßungsschrc'^'das von der Tagsatzung beantwortet wird. — Bei diesem Anlaß bemerkt Bern, wie höchst wiäMZukunft für die Schweiz die Lage der in ihr sich befindenden oder in der helvetischen Neutra"inbegriffencn fürstbischöflich basclschen Lande, namentlich des Ergucl und Münstcrthalcs sein werde u»berichtet, daß die Nachbarständc, wie auch Biel, alles anwenden, um die Ruhe in den gedachten Gegcn^beizubehalten. Die Stadt Biel benutzt diesen Moment ihr Wohl bei der kritischen Stellung, in wcl^sie seit dein Ausbruche des Krieges immer gewesen, den Gesandtschaften zu Händen ihrer Committc»^dringcndst zu empfehlen. 8 5. l. Gegen diejenigen Stände, in denen sich Officicre und Soldaten ^in Frankreich abgedankten Schwcizcrtruppen befinden, wird abermals die Zusicherung ausgesprochen/eintretenden günstigen Umständen sich für ihre ausgebliebenen Gcldrückstände und eingebüßtenkräftigst zu verwenden. 8 6. K. Die Gesandtschaft von Basel verdankt die während des in ihrer Astatt gehabten Krieges stets erfolgte Abscndung eidgenössischer Repräsentanten, sowie den in jedem dcdclichen Augcnblik erhaltenen Zuzug und versichert, daß diese ihr bewiesene Treue nie daselbst werdewerden. Es ergibt sich aus der wcitcrn Verhandlung, so oft Truppcnscndnngcn in den Canton ^ ^nöthig geworden waren, hätte man dort die beste Sorge für dieselben mit Bezug auf Verpflegunggesunden und kranken Tagen getroffen, und Doktor Johann Jakob Stückelbergcr habe bei Besorgung ^zwei Militairspitälcr solche Geschicklichkeit und Umsicht an den Tag gelegt, daß von 1164 Kranken,über die ganze Zeit darin Aufnahme gefunden, nicht mehr als 41 gestorben seien. Die TagMbeschließt daher, diesem Arzt „für seine menschcnlicbcnde Sorgfalt" ein besonderes Anerkcnnungssch^gzukommen zu lassen, zugleich aber auch gegen den Stand Basel, der durch zweckmäßige AnstaltenTruppen so viele Erleichterung verschafft habe, den Dank auszusprechen. Weiter wird für gut gkfundie zur Stunde noch in Basel befindlichen Repräsentanten hcimzubcrufcn, und daher die zürch^ ^Gesandtschaft ersucht, ihre gnädigen Herren darum anzugehen, ein angemessenes Entlassungöschreib^die besagten Repräsentanten abzusenden.
^"und"Instrucn°n "^' Namen der Nepräsentantcn zu Basel von 1792 bis 17!>7.
5792. 23. Mai. Zürich. Johann Caspar Hirzcl, des kleinen Raths und alt Landvogt zu Baden,
Luccrn. Franz Ludwig Joseph Alois Balthasar, des kleinen Raths.
t732. lS. Juli. Bern. Rudolf von Stettler, des täglichen Raths.
Uri. Joseph Anton Müller, alt Landammann.
1792. 3. October. Schwhz. Joseph Ludwig Dominik Thaddäus Weber, alt Landammann und alt 1»"
im Rheinthal und zu Gastcr.
Freiburg. Jakob Philipp Vonderweid, des kleinen Raths. .
1792. 21. November. Obwaldcn. Peter Jgnaz von Jlüe, alt Landammann und Landvogt im obern Freiaw -
Solothurn. Franz Philipp Jgnaz Gluh von Blohhcim, des alten Raths.
1793. 19. Januar. Zug. Johann Georg Landwing, Ritter und Statthalter.
Abt von St. Gallen. Franz Joseph Müller, Ritter, des geheimen Raths und Landshofmeistcr.
1793. 9. März. Glarus. Johann Heinrich Zwicki, Landrath und alt Landvogt im Nheinthal.
Stadt St. Gatten. Christoph Vonwiler, des Raths.
1793. Ii. Mai. Schaffhausen. Balthasar Pfistcr, Scckclmeister.
Jnncrrhoden. Anton Joseph Mittelholzer, Landschreiber.