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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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Thun Kund und fügen hierdurch zu wißcn: Nachdem wegen derer Grafschaften bicutckalol undin der Löbl. Eydgenossenschaft in der Schweitz zwischen denen dortigen ehemahligen Grafen undscrcn Vorfahren in dasiger Negierung an einer, und denen Herren Schultheißen, auch Kleinen und Groß"' ^der Stadt Solotkurn anderer seits von verschiedenen Jahrhunderten her eine nützliche und rühmliche V'gung und ewiges BurgerRecht obhanden gewesen, wie dann der gleichen beständiges und erblichesRecht im Jahr 1369 zu obgedachten Solotkuin durch den Grafen Imdcvix, als LandesHerrn von ^ebatcl, nach dem ableben seines Herren Vaters Graffen Iludolpbs geschloßen und erneuert, welches n ^ .eben bemeldter Stadt im Jahre 1373 auf deßen erfolgten Tod von der Frauen LIisabetK, Gräfin und ^Frauen von I>!cuscliawl, seiner Tochter noch mehr befestiget und nachher im Jahr 1396 durch de» ^Conrad zu kro^bourg, LandcS-Herren zu lXcukcbalel erneueret, auch von lludolpti, lilaiguis von HGrafen von bivutcbatcl, Herren zu Ilöttclcn und 8>i»cnkvoj; im Jahr 1458 beschworen worden; Fern"lipp Graf von Ilocbbcrg, Grafenö von bieukclmtol Sohn, im Jahr 1482 über dieses immerwehrende ^Recht einen schriftlichen Iractat errichtet und im Jahr 1486 bestätiget, nicht weniger Frau Johanna, ^von Iloeklierg, des wohlseel°" Herrn Ulsrgui« l'Ililip und Frauen Naricn, gebohrnen Hertzogl» von ^eheliche und eintzige Tochter, solchen im Jahr 1503, das volgcnde Jahr 1504 aber mit dero Gemahl,UudeviK von dolcans, nachherigen Hertzog von I^onxuovill«, wiederum erneuert hat, auch zu deßen ^tlorroborirung zwischen erwehnter Frauen lolianna und dem Löbl. Stand von Sulotbui'n im Jahrabermahliger '1'ractat geschloßen und gewechselt, so dann im Jahr 1544 durch Llaudc von ^ntliiingen, ^gen von Cuise. I'aii- in Frankreich, Hcrtzogen zu >1umale, als 0uratoro donaraiio deö Herrn(Irläans, Hcrtzogen von I^onxucvillv, Grafen zu Dunois, bivukcbatcl und '1'ancai villv durch deßenBevollmächtigte beschworen, deß gleichen solcher von dem Herrn I.ounor von Orleans, Hcrtzogen ZU ^villv und '1'oulteviile, im Jahr 1570 nochmahlcn schriftlich und befestiget, auch endlich selbiger von dem ^kann 0arl luidevix von Orleans, Herzogen von I^onguevill« und Grafen zu ^eukeliatel, durch seinen ^konorarium, Herren Ueinrict, lulu von Dourkon, Fürsten von 0ondv, Printzen vom Königl. sra"lGeblüthe, ?air und Großmeistern von Frankreich, Hcrtzogen von ^nxuien und Lkateau liaux, Königsschen Oouverneur und Oeneral in denen I'rovinl^en liurßundien und Dresse mit wohlermcltenKleinen und Großen Rath der Stadt Solotdurn im Jahr 1693 nochmahlen crneuret, und daselbst vontransixirt, auch darüber schriftliche Documenta und Uhrkundc auSgefertiget worden.

So haben Wir, da angeführtermaßen die vormahlige Besitzcrc und Besitzerincn derer Grafschaftenund Valentin Mch löblichen Gebrauch und Gewohnheit das hergebrachte BurgerRecht und Vereinig""^,wohlged°" Oanton Solotdnrn von Zeit zu Zeit crneuret und bestätiget haben, diesem exempel linsetfahren in der Regierung derer Grafschaften bieutckatel und Valangin gerne folgen wollen, und zu b""Unfern Oouverneur in mehrerwehntcn Grafschaften in der Löbl" Schweitz, Rittern des schwachenauch lieben getreuen l^ord ^lareclial d'Lcosse, im gleichen die dortige beyde StaatsRäthc, 8awuel 4' ^ ^Nairv de Lortaillnd, und David Iluguenin, Cantzlern, daselbst allergnävigst ernannt, befehliget undlänglicher Vollmacht versehen, und svthanne alte Freundschaft, Vereinigung und ErbburgcrRcchtals jetzigen Fürsten und Obersten LandcsHerrcn derer Grafschaften bieukcluitel und Valangin Nah>»"^^^wiederum zu erncuren abgefertiget, um darunter die ehedem über dieses BurgerRecht geschlossne z-besonders aber denjenigen zum Grunde zu legen und zu befolgen, welcher deswegen mit des laliann ^vix von Orleans, Hcrtzogen von I^ongueville Ubd. den 12^" November 1693 aufgerichtet und vollzogt