August 1771.
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^chuunqsconferenz der die Vogteien Schwarzenl'iirq, Orbe mit Tscherliz, Grnndson und
Murten regierenden Stände.
Murten, 19. August vis 23. September 177t.
IGtantSarchiv Bern I
iIohaiiu Rudolf Dachselhofer, Seckelmeistcr wälschcr Lande und dcS RathS; JohannMural», des Raths. Frciburg. Beat Niklauö Augustin Müller, Amtöseckelmeister und desFranz Tobias Raphael von Castclla, des Großen Raths und Staatöschreibrr.
'»ich ' der nothweudigen Eorrectio» der Brove zu Petcrliugen und ober- und unterhalb dieser Stadt
lir i'/-"^w ^er Bericht der Experten vorgelegt worden, ein Augenschein eingenommen und befunden, daßdjx ^ bcs Uebels vorzüglich bei Pcterlingeu zu suchen sei und zwar in den daselbst bei der Brücke fürdes ^ ^ i>cr Stadt gemachten Schwellen und in der unterhalb der Stadt befindlichen Bcrthcilung des RunseS^orfe,^' dieselbe durch die von der Stadt gemachten loriaux oder den K>»«ä nvuk in die Glane
die ""b die Ueberschwcmmuugcu dieser veranlaßt; ferner in dem starken „Rank oder Kessel", welchen
^riu>i,^ ^ ^"tigny au ovamp ä Lolliu bilde und in den Übel angelegten Schwellen unterhalb des Tcr-^usch», ^^crlingen, wo die Drope die Grenzschcide zwischen beiden Botmäßigkeiten bilde und der Runs^ Freiburg ist der Ansicht, daß Pcterlingcn nicht daS Recht habe, dergleichen Bauten, wie dieu„d ^ "'achen, uiid verlangt, daß die Stadt der Broye einen freien Lauf unter ihrer Brücke verschaffe«heil ^^"iung des Wassers in die Glane beseitige, und daß ihr verboten werde, neue Gräben zum Rnch-a>tzuv^/^^"rgischw Angehörigen zu ziehen. Frciburg will es Bern überlassen, zu Petcrliugen das NöthigeTvll,^ üch anheischig, seinerseits zu Domdidicr und Dompierre Anordnungen zu treffen,
i^ibur ^ Erperten angcrathenen Abhülfsmittel nicht in Ausführung gebracht werden, so verlangt
»o» ^m parallel der Glane über Grandcour, Ballon und Missp bis zu dem Graben
Gleite». Canal gezogen werde, um das von der Broye ausgegossene Wasser von der Glane
^ie l>er„' ^ ^>aS der Glane unterhalb der Mühle von Ehasfard erweitert und geräumt werde.^ ^'ziel^^^ ^rsandtschaft spricht ihres Standes Bereitwilligkeit aus, Abhülfe zu treffen, findet dieselbe aber'iitjjg Schwellen zu Petcrliugen mit Schwierigkeiten verbunden, da diese die Mühlen, welche
^litirgg '"^)cr das ganze Jahr mahlen können, mit Wasser verschen. Sie schließt sich auch dem Antrage^ ^»sses^ ^ ^ bie Broye die Grenzschcide bilde, die Marchlinie bestimmt und der krumme Lauferft^ Malier gemacht werden sollte, und findet es angemessen, daß hinsichtlich der von beiden Ständen^ vv» ^wellen eine Verordnung gemacht und für die Ausführung ein Inspektor ernannt werde.^>»äßi beantragten Graben vom tossö nouk bis St. Albin findet die bernerischc Gesandtschaft nicht
^lfardm 'l Gubcrnator zu Peterlingen wird Bern den Auftrag geben, den Glanebach unterhalb der^ichen ^^umcn zu lassen. Alles wird »ck reksrenckliin genommen. 8 -19. I». Nach Untersuchung deöschloß Schwarzenburg einerseits und dem Landgericht Seftigcu und der Frau Alt-Landvogtgleich ^Üßerin des Laaßgutes andrerseits bestehenden Landmarch- und EigcnthumSstreiteS kommt der^ande, daß Frau Zehnder ztun Schuhe ihres LaaßguteS ihre von dem Wasser dcS Seelibachcöihr in der alte» durch die Obercommissarien abzusteckenden Direktion wieder herstellen dürfe,
b"s Laugeneyhölzlein nach der durch beiderseitige Obercommissarieu vorzunehmenden AuSmarchnng