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2 (1801)
Entstehung
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202
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202Die mehrsten dieser Leute, so wie die Abgeordnetenaus dem Priester= und Bürgerstande, kannten keinen an-dern Patriotism, als nur ihre Anhänglichkeit an das alteGötzenbild des Königthums. Und doch fehlte es ihnen anEinsicht und Kraft, um den wankenden Altar desselbenaufrecht zu halten.Hierzu nehme man das unpolitische Betragen des Ho-fes. Wie leicht wär' es ihm gewesen, sich durch Gunstbe-zeigungen, Schmeicheleien und Bestechungen ein bleiben-des Uebergewicht über diese feilen Seelen zu verschaffen;doch bediente er sich keines dieser Mittel. All' diese kleineRechtsgelehrten so unfähig sie auch waren, ihre Würdeals Senatoren zu behaupten waren gleichwohl eitel ge-nug, sich darüber beleidigt zu finden, daß der König nichtbeide Flügelthüren seines Kabinets öffnen ließ, um ihreDeputationen zu empfangen. Der Hof bezeigte die größteGleichgültigkeit gegen Leute, die er verachtete, und die ernicht schonen zu müssen glaubte. Dadurch wurde die, vonder Konstitution gezogene Scheidungslinie immer merklicherund in die Augen fallender; und dies trug nicht wenigzum ſchnellen Sturze des Thrones bei. Auch gegen dieJakebiner war Ludwig XVI. mit Ehrenbezeigungen undWürden geitziger, als er vielleicht hätte seyn sollen. Dadiese Menschen auf der einen Seite fast gar nichts erhieltenso wandten sie sich ganz auf die andere, nannten sich Re-publikaner und wurden Anarchisten. Collot=d'Herboisund viele andere wiederholten befländig:Ach! wenn derKönig ein Patriot wäre, so würde er seine Minister, seineKommissarien, seine Agenten unter den Jakobinern erwäh-len. Der berüchtigte Almanach des Vaters Gerhard