— 145 —tirt hatte:,, der Bürgerrath von Paris hat des Vaterlandgerettet;“ man wollte ihn, zum Lohn für seinen brennendenEifer absetzen und kassiren.“„Kaum erscholl aber diese Nachricht, so erhob sich vonallen Seiten ein lautes, mißbilligendes Geschrei. Die Na-tionalversammlung fühlte es nunmehr, wie dringendnothwendig es für sie sey, sich mit dem Volke zu vereini-gen und dem Gemeinderath die unumschränkte Gewalt zu-rück zu geben, welche sie selbst am glorreichen Tage des 10.Aug. ihm übertragen hatte.“„Da der Gemeinderath sich zu den Grundsätzen dervollkommensten Gleichheit bekennt; da er nach keinem anderenVorzuge strebt, als darnach, sich zu erst vor die Bresche zustellen: so eilt er, seine Brüder in allen Departementendavon zu benachrichtigen, daß ein Theil der grimmigenVerschwornen, die in der Gefängnissen aufbewahrt wurden,durch das Volk ist umgebracht worden. Diese Handlungder Gerechtigkeit hat ihm durchaus nothwendig geschie-nen, um, durch den Schrecken, jene Legionen von Ver-räthern, die in unseren Mauern versteckt sind, zu der Zeitim Zaum zu halten, wo das Volk sich im Masse erheben,und gegen den Feind marschiren will. Unstreitig wirddie ganze Nation, nach der langen Folge von Ver-räthereien, durch welchen sie an den Rand des Verderbensist gebracht worden, diese, für das gemeine Besteso nothwendige Maßregel eiligst ergreifen,und alle Franzosen werden, so wie die Pariser, ausrufen: wirmarschiren gegen den Feind, aber wir wollendiese Mordbrenner nicht hinter uns zurücklas-sen, die unsre Weiber und unsere Kinder ohn-ne Schonung ermorden würden.“
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