Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
133
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133mit seinem Beschluß eigentlich dies sagen:Verhaftet soviele Bürger, als immer möglich; müßt ihr einen Vor-wand haben, wir wollen ihn euch schaffen. Paris wimmeltvon Verräthern; es ist Zeit, sie zu richten und sie außerStand zu setzen, uns ferner zu schaden.Die Schiinge ist grob, aber sie war von damals all-mächtigen Händen gelegt. Der Gemeinderath konnte seineentworfenen Grausamkeiten um desto sicherer ausführen, weildie Nationalversammlung am 13. Aug. beschlossen hatte,daß alles, was zur öffentlichen Sicherheit und zur Polizeider Hauptstadt gehöre, lediglich von den Stellvertreternder Gemeinde abhängen solle, und daß das Departementvon Paris sich gar nicht mehr darein zu mischen habe.Schon um neun Uhr des Morgens ertönte am 2.Sept. allenthalben die Nachricht: Longwy hat sich den Fein-den ergeben und Verdun wird von ihnen belagert. Diesgab dem Gemeindeprokurator Manuel Veranlassung, fol-gendes Dekret vorzuschlagen, welches auch sogleich angenom-men wurde.Zu den Waffen, Bürger, zu den Waffen! der Feindiſt vor unſern Thoren.1.) Die Thore sollen sogleich geschlossen, und die Lärm-kanone abgefeuert werden.2.) Der Generalmarsch soll in allen Sektionen geschla-gen werden, um den Bürgern die Gefahr des Vaterlandesanzukündigen.3.) Die Nationalversammlung sowohl, als die vorläu-sige vollziehende Gewalt sollen von diesem Beschluß Nach-richt erhalten.4) Die Mitglieder des Bürgerrathes sollen sich sogleichnach ihren Sektionen begeben, daselbst den gegenwärtigen