September 1737 bis Juni 1733,
brachten dieselben Einsprachen, wie früher die XXXIV, vor. Von hier abgewiesen, verfügten sie sich ZU de"übrigen Mediatoren, verlasen eine Art Protestatio» nnd führten unziemcnde Reden, wurden aber auch„abgcthädiget". Per französische Plenipvtentiarins eröffnet nun den Repräsentanten, dasi er in Folge dieserVorgänge einen Bericht an seinen Hof zu machen und weitere Ordrcs einzuholen gcnöthigt sei, läßt sichvon den Repräsentanten dahin bereden, sechs Deputierte zu beschicken, welchen er erklärt, daß die Mediator»die Gcfangensctzung derjenigen, welche die Anschläge abgerissen, vom Magistrate verlangen, daß im Falle m'"Opposition er ohne anderes einen Conrricr nach Hof abschicken und die Repräsentanten an ihre Principalerichten werden, ferner daß die Compagnicen sofort versammelt werden sollen, damit bei sämmtlichcn MediatorsAbbitte geschehe. Die XXXIV macht er dafür verantwortlich. Diese erscheinen am folgenden Tage und bst"'"für das Geschehene ab und empfehlen die Schuldigen der Gnade. Die Mediatoren bestehen darauf, daß d"'selben vorerst sich in Gefangenschaft zu stellen haben, che Gnade zu erwarten sei. Diese Vorgänge verursachteine solche Bewegung unter der Einwohnerschaft, daß viele „ehrliche" Personen die Stadt verließende Lautrec die Repräsentanten beider Stände ersuchte, zur Demonstration einige Miliz in die Nähe vonrücken zu lassen, wie auch er ebendasselbe Begehren an seinen König stellen wolle. Von diesem Vorhatjedoch durch die Repräsentanten abgebracht, will er vom Könige sich die Vollmacht geben lassen, im Falle deräußersten Roth der Stadt Genf alles Commercium mit Frankreich zu untersagen, und den „Böswilligen" ^in Frankreich liegenden Güter zu eonfiöcicrcn, und wünscht, daß die Repräsentanten Berns sich eine ähn"Vollmacht geben lassen möchten. — Bald darauf erscheinen die XXXIV und tragen den Mediatoren eineZählung alles dessen vor, was seit dem März 1734 bis zu Anfang des September 1737 vorgegangen "'abund legen die piöces juslilicutives vor mit dem Beifügen, daß sie nächstens ihre die Herstellung der Sicht ^bezweckenden Forderungen eingeben werden. — Der 19. November war der Tag, an welchem derAvlläral sich zur Wahl des Monsieur I«! lukulenant und der Kienes äuickiteue» versammelte. Damit uVersammlung so viel Thcilnchmer als möglich beiwohnen könnten, Übermächten die Mediatoren dem Mach!die Verordnung zur Erccution, daß an diesem Tage keine Vermehrung der Wache beim Rathhausc stallst" ^sollte, und daß an den Kirchthürcn von St. Peter blos „Dizenierö" mit ihren Degen wachen sollten, ma > ^nach einer Verordnung von 1734 beim Rathhause und der Kirche die Bürgerwache an diesem Wahltageaufgestellt werden. Zugleich wird auch von dem Magistrate ans Veranlassung der Mediatoren den .
wcsenden insinuiert, daß sie bei dem Ilonseil xenör-il zu erscheinen hätten. Endlich läßt auch der M"ist ^durch einige Abgeordnete die Vorgänge seit dem März 1734 bis zum November 1737 den Mediatorentragen und ein Memorial mit seinen Propositionen übergeben; diesen schließt sich noch eine historische Erz")von verschiedenen Klein- und Großräthcn und ein Memorial von sämmtlichcn Großräthcn an. ^
Nachdem nun das Material, auf welchem die Mediation sich bewegen sollte, bei Händen war, ^den Mediatoren beschlossen, die eingegebenen Schriften gegen einander zu vergleichen und zu crdaucrn,dieselben von den Ilckils abweichen und mit ihnen übereinstimmen, auch nöthigenfalls über einen oder den a"Punct noch Informationen einzuziehen und den gefaßten Beschluß den h. Principalen zur Revision einzusustDer llonsvil Fener.il lief in Ruhe und Ordnung ab. . „
Die größte Divergenz zeigte sich unter den Mediatoren in Betreff der Zahl der Mitglieder des sstRaths, der aufzustellenden Garantie und der e-,s urckus. Während Comte de Lautrec die Zahl derdes großen Raths von 225 auf 255 gesetzt haben wollte mit dein Zusätze, daß bei einer Promotion nurdesselben Namens gewählt werden könne, wollten die Repräsentanten keine oder nur eine unbedeutende