49der Prinzen und schwuren ihm unverbrüchlichen Gehorsam.Hier ein Auszug ihres Protokolls.„Im Jahr 1792, den 19. Mai, wurde den Deputirtenvon Montpellier und der Gränzen der Cevennen angezeigt;der Graf von Dusaillant sey gekommen, um im Na-men der Prinzen, Brüder des Königs, den Befehl über dietreuen, Lewaffneten Unterthanen seiner Majestät in denGegenden von Jales und den mit ihnen föderirten Gemein-den zu übernehmen. Die erwähnten Deputirten begabensich in den Gasthof, in welchem der Graf von Dusaillantabgestiegen war; und dieser händigte ihnen seine, am 4.und 5. März unterzeichneten Vollmachten aus. Die erwähn-ten Deputirten empfiegen jene Vollmachten mit der Ehrer-bietung, welche ihnen gebührte, und bezeugten dem Gra-fen von Dusaillant ihre lebhafteste Zufriedenheit überdie Wahl, welche die Prinzen in der Person eines so aus-gezeichneten Offiziers getroffen hatten, u. s. w.“(Am Schlusse folgen sämmtliche Unterschriften.)Die bewaffnete Macht des Departements war ver-schwunden. Bannes, wo sonst eine kleine Besatzung gele-gen hatte, wurde fast gar nicht mehr bewacht. Die Uebel-gesinnten fanden nirgends Hindernisse. Gegen Dusail-laut wurde zwar am 18. Jul. 1792 von der Nationalver-sammlung ein Anklagedekret erlassen; aber darum kümmer-te er sich wenig. Hundert und acht Edelleute waren indasselbe mitbegriffen. Furchtlos hielten sie sich in der Ge-gend von Jales auf, und wohnten fleissig den Zusammen-künften bei, welche bei Allier, dem Pfarrer von Cham-bonas gehalten wurden.Dusaillant, der ein Kreuz in seinem Knopfloch undein anderes an seinem Huthe trug, hatte sein Hauptquar-Prüdh. Frrth. II. Band.
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