also vom Halse schaffen; ein neuer Aufstand bricht aus;werden erwürgt.Die Verbrechen, welche im Pallast zu Avignon began-gen würden, wären ohne Gegenstück in der Geschichte geblie-ben, wofern nicht die gesetzgebende Versammlung eine Am-nestie bekannt gemacht hätte, welche an sich schon himmel-schreiend war, und durch ihre Folgen für Frankreich ver-lends verderb i h wurde.Die Septembermorde wurden an eben dem Tage ge-billiget, in eben der Stunde gut geheissen, in welcher dieNational=Versammlung ihrer Ehre, durch das Amnestirte-kret für alle Verbrechen, welche bis zum 8. Oct. 1791. be-gangen worden waren, ein ewig dauerndes Brandmahl auf-drückte. Dieser Beschluß wurde am 28. März 1792. erlassen.Die Bösewichte, die zu Avignen so schrecklich gewütethatten, wurden immer dreister, immer unverschämter. Sieverließen sich nun auf die Parthei, welche sie in der Nati-onal=Versammlung hatten; und außerdem standen die Bür-ger zu ärles, zu Marseille, zu Tarakcon und vorzüglich dieJacobiner zu Paris mit ihnen im Bunde. Andre Räuberaus dem mittäglichen Frankreich gesellten sich zu ihnen.Wo sie hinkamen, wurden die Gesammisse aufgesprengt,die Verbrecher in Freiheit gesetzt und mit Feuer und Schwerdtgegen diejenigen gewäthe;, welche ihnen den verdienten Lohnihrer Schandthaten hatten geben wollen.Das Departement du Gard denunzirte diese Abscheu-lichkeiten dem gesetzgebenden Körper. Was half es? manwar und blieb taub dagegen.Es verdient bemerkt zu werden, daß unter allen Mit-gliedern der Versammlung niemand stärker auf die Amnestiedlang als: Laſource, Vergniand, Gauder und dieübrigen Anhänger Brissots. Eben diese erhoben nachher
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