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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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September 1718. 159

lammt der völligen Judicatur in Uivilidus, die Mannschaft sammt dem ju> aimcuum, die Landhuldigung, auch die^^Uehmstcn olleelus ftnis territolüaliü pinpisi» sueo habe und die höhe malefizüche-, Forst- und glcitlichc JuriS-^esion von der Grafschaft Sulz als Afterlchcn erkauft habe, so hätten doch die zu Wilchingcn die HuldigungZweigen unter Vorschützung einer wider ihre Briefe und Siegel bewilligte Taverne (welche nachher zurückgc-"u»men worden) und andrer Beschwerde», Ein Theil habe sich bei vorgenommener Erceution bequemt, der^dre nicht. Zuerst hätten sich das fürstlich-schwarzcnbergischc Obcramt zu Thiengen, dann der Fürst von)war;cnbcrg und der Kaiser in daS Geschäft gemischt, thcilS als Lchcnhcrrcn, thcilS wegen des in dem Nc-^rcccß bedingten Vorbehalts, Alle gütlichen Mittel, Abordnungen weltlichen und geistlichen Standes seienAchtlos geblieben; die Wilchingcr erklärten, sich der Obrigkeit nicht fügen zu wollen, bevor die GefangenenMcbcn und sie wegen ihrer Briefe und Siegel und für den Schaden Genugthuung erhalten würden,^atim hätte der thicngischc Oberamtmann Ancthan die Wilchingcr zur Huldigung zu bereden verheißen,^ die Freilassung der Gefangenen empfohlen. Da nun alle gütlichen Mittel ohne Erfolg geblieben, ruft^chasshauscn die Hülfe der evangelischen Stände an, ES macht folgende Vorschläge: t > die zwei Gefangenen"ech einige festzunehmende Rädelsführer sollen an ihrem Leibe malcfizisch abgestraft werden; 2) möchten^ ^an,cn dor evangelischen Stände in einem Schreiben dem snlzischcn Obcramt in Thiengen die schaffhausisch-g^^sftcbcn Rechte vorgestellt werden. Die Gesandten vereinigen sich dahin: 1> diese Sache solle unterMhauftuö Namen den katbolischcn Orten mitgcthcilt und um deren Bcihülfc angesucht werden; 2) mögeMausen die strenge Erceution noch nicht anwenden, sondern so lange, als immer möglich, gütliche Mittel,nicht mchrcrcS gegen Ihre Kaiserliche Majestät engagiere und das Vaterland in augenscheinlichesetzx.« g) möge Schaffhanscn einstweilen, bis die Ansichten der katholischen Orte bekannt seien, zwischendrei Mitteln wählen: entweder, daß eine Deputation von den Ständen Zürich, Bern und BaselMaffhauscn geschickt werde, welche mit diesem Stand freundlich eonfcricren, die Wilchingcr zum Gchor-bcrcden und mit dem Obcramt zu Thiengen unterhandeln soll; oder daß eine kräftige Recommendation^.^evangelischen Orte Namen an den Fürsten von Schwarzenberg abgesandt mid vom grdßbmannischcnWien, St. Saphorin, unterstützt werde; oder daß daS Obcramt zu Thiengen in der evangelischenersucht werde, die Wilchingcr zur Huldigung anzumahnen, GlaruS, St, GallenS, MühlhauscnS^chla geben zu Nr. 1 sogleich die Zustimmung. Die bernerischcn hätten lieber einen andern Weg eingc-

Hc ^ ^ halten die Vertretung Berns bei der vorgeschlagenen Deputation für überflüssig, referieren ihrenM Obern, SckaffhausenS Gesandtschaft dankt und will Alles ihrer Obrigkeit hinterbringen, 8 l,^^^Mscn eröffnet, daß noch immer seine im Ocstrcichischen liegenden Gefälle vom ncllenburgischcn Obcr-Stockach unter Arrest gelegt seien, erzählt, waS für Schritte seit 1715 gcthan worden, und wünscht,evangelischen Orte ihm in dieser Angelegenheit an die Hand gehen möchten. Es wird am besten b'e-

in

l»nd

dieNt.

' »daß Schaffhausen daS Geschäft prosequicrc, wo sclbigcS gelassen worden". Die Gesandten, ohnereferieren. 8 2. «I. Auf Zürichs Eröffnung, daß Uri und Schwhz zu dem auf badischcr Tag-scb> ^öllc wegen coitcipierten Schreiben an den Kaiser nicht hättenHand geben" wollet,, wird be-llst Abscndung desselben bis nach der Frankfurter-Messe zuzuwarten. Wird die Abscndung dann nochdas'-^^ erachtet (man hatte nämlich Bericht erhalten, cS trete eine Milderung ii, den Zöllei, ein), so soll""ch knnm dani, Uri und Schwvz nicht zustimmen, in der übrigen Orte Namen abgehen. 8 3,hellt den Antrag, daß daS Pathcngcschenk für die den Xlll und den zugewandten Orten offerierte Gc-^h^ft des Erbprinzen von Württemberg aus 209t) SpeeicSthalcr in gleicher Rcpartition gestellt und die