Mai 17N9.
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^"gland, um sich daselbst für die auf de» französischen Galeeren befindlichen evangelischen Glaubensgenossen^ verwenden, und ersucht Bern um Zustimmung zu einem Dankschreiben an die Königin von England.A"u findet dies nicht nöthig, da dieselbe ohnehin aus eigenem Antriebe sich der Sache schon längere Zeit""genommen habe und auch von Zeit zu Zeit von einer großen Zahl vornehmer Franzosen mündlich hierzuMuntert werde. «-. (Sämmtliche Orte.) AuS zwei Zuschriften der Pfarrer im Allgäu geht hervor, daß die^»gelischcn Allgäucr zu Burg im Magdcburgischen Gefahr laufen, von den Freiheiten, die sie bishin mitM neben den französischen Flüchtlingen daselbst genossen, ausgeschlossen zu werden. Die Orte ermächtigen^uch, zu Gunsten dieser armen Leute ein VcrwcndungSschrcibcn an den König von Preußen zu erlassen.
Das Gesuch der französischen Gemeinde zu Braunschwcig um eine Beisteuer wird dem Abschied beigelegt.''' Die Anzeige dcö Grafen von Metternich, der vom König von Preußen zum außerordentlichen Botschafter^ den Friedensverhandlungen im Haag berufen ist, soll im Namen gemeiner Eidgenossenschaft höflichst verdankt">"dc». Betreffend das wiederholte Gesuch der evangelischen Bewohner eines Thcilö des Thalcs PerousePienwnt berichten die Gesandten von Bern, es sei zwischen England und Savoycn unter der Hand einMich gemacht worden, kraft dessen England dem Herzog von Savoycn die Erhaltung seiner Lande zugc-^ und leztcrcr versprochen habe, die Bewohner dieses Thalcs bei der freien RcligionSübung zu belassen.^ soll daher diesen Leuten durch Jemand, der mit ihnen im Briefvcrkchr steht, Weisung crthcilt werden, ihr^cgen bei dem englischen Gesandten in der Schweiz oder demjenigen in Turin geltend zu machen, x. DasM>ch Von Appcnzell-Außcrrhodrn um Untcrstüzung, daß das ihm gefährliche Bündniß des Abtes mit dem"'ler aufgehoben werde, wird in den Abschied genommen, damit die nöthigcn Instructionen für die nächste^ ^cchnuug eingeholt werden können.
Geheime Conferenz der Kriegsräthe von Lucern und Schwyz.
Lncern. 170i>, 3t. Mai.
Staatsarchiv «ucer». Ungeb. Abschiede.
Gesandte: Luccrn. Die geheimen Kriegsräthe (ohne nähere Angabc). Schwyz. Anton Jgnaz Ccbcrg,^ Muthalter.
Vom geheimen Kriegsrath von Schwyz hat Herr Ccbcrg den Auftrag erhalten, mündlich mit den cin-Ständen sich über die Marschfertigkcit und den Zuzug der Truppen zu verständigen, da eine RupturToggcuburg zu besorgen ist, indem Zürich eine Mediation von gleichen Säzcn jeder Confession und" Aufhebung der Blokadc von der Räumung der festen Häuser daselbst abhängig machen will. Mit demM""en Kricgörath von Luccrn werden folgende Punkte vereinbart: 1. Luccrn verbleibt in jedem Falle bei^ frühem Zusage eines Hilföcorpö von 4N» Mann, die ans erste Mahnung hin abmarschircn. 2. Zur Er"M'g der luccrnischcn Truppen liefert Luccrn den Kernen, der von Schwyz verbalen wird, wie dies bereits^ Correspondcnzwcg zwischen Salzdircctor Jakob Balthasar und Ccbcrg vereinbart worden war. 3. Da^ ^°ßtc Interesse an der Behauptung der festen Häuser im Toggcnburg hängt, soll das Nähere mit dem
behufs gegenseitiger Handreichung und Hilfe insgeheim verabredet werden, wie denn überhaupt die Er-
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