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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Mai 1694,

französischen Dienst erleichtern und diejenige für den spanische» erschweren, und daß demgemäß dem Köwi!nicht zugemuthet werden kenne, die Bundcspflichtcn ohne Gegenleistung zu erfüllen; im Ucdrigcn habe ^ihn an den Castcllan, Markgrafen von Alincnares, gewiesen und freundlich entlassen. Die Verhandlung^seien dann bei dem Castcllan, dem Großkanzlcr Clcrici und dem Grafen von Lovigni, als den vornehmstMinisten«, mit Zuziehung des Sccrctärs der eidgenössischen Angelegenheiten, Scrponti, fortgcsczt «vordllb»velchc alle gute Zuneigung für die Orte gezeigt, aber auch die Klagen über angebliche Transgrcssioncngefrischt haben. Der Umstand, daß die Angelegenheit an eine so kleine Commission gewiesen worden, stl ^Beförderung derselben sehr zuträglich gewesen. Nachdem sich der Abgeordnete in Sachen ernstlich bemüht,ihm von Scrponti folgende Entschließung der Minister mitgctheilt worden: 1, Der freie Verkehr soll wi^geöffnet, für Früchte und Wein aber wegen eigener Roth limitirl sein, bis man in Folge einer bcsjO"Erndtc die Hand aufthun könne; die Durchfuhr allerhand Victualicn, die allster dem Mailändischcnwerden, soll unbeschränkt bleiben; die eidgenössischen Angehörigen dürfen auch fürdcr im Mailändischc» ^vierzig Kreuzer Brvd ankaufen; ebenso mögen sie die auf ihren im Mailändischcn gelegenen Gülld'wachsenden Früchte ungehindert abführen; ihnen sollen auch bis zur Zeit der Erndte 2000 Saum Früä)^gleich .MIO Moggi oder Säkc, abgeliefert werden, nämlich gegenwärtig 500, Ende April 500, Ende ^500 »nid Ende Jnni 500, und zwar an Weizen, Roggen, Hirse und zum zwölften Theil an Reis > ^ ^ .sichtlich der vom Abgeordneten zur Sprache gebrachten Gebietsvcrlczung bei Novazzano und Pcdrinatc, ^im Februar sechs spanische Soldaten sich auf dem Mendrisischcn Ucbcrgriffc erlaubt haben, bleibe, weilwegen des abweichenden Laufes der Falvppia eine Ungewißheit der Grenze entstanden, verabredet, daß ^Monate vor dem nächsten Sindicat der spanische Gesandte daran erinnert und von diesem der Sewelchem die Aufsicht über die Grenzen obliege, beauftragt werde, a««f die Zeit des Sindicats an bczcich' ^Stelle beiderseits den Augenschein einzunehmen; 3, die Bezahlung der Pensionen wolle man sich ""'ff ,angelegen sein lassen, zu welchem Ende der mit dem Aerarium vereinigte Fond aus der Salzauflagc ^rcstituirt und für die Bezahlung der Pensionen verwendet werden soll; die gute Instandhaltung ^beiden Regimenter sei dem Gubernator sehr angelegen und er werde, nebst dem, was die Patentillcn ^werfen, ihnen noch wirklich 20,000 Kronen bezahlen lassen. Nachdem der Gubernator dieCommission genehmigt und unterzeichnet gehabt, sei er, der Abgeordnete, wieder zur Audienz berufen n"' ^wo er dann zum Behuf der Expedition an den Castcllan gewiesen wurde; bei diesem AnlaßGubernator neuerdings die Transgrcssioncn zur Sprache gebracht und beigefügt, daß dem Vernehmt

acht Bataillone Eidgenossen aus dem französischen Dienst nach Piemont verlegt «verde» sollten, was

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erträgliche Sache «värc; desgleichen soll die Werbung für Frankreich ganz ungebunden betrieben ^

während er verlangen müsse, daß die beiden Regimenter beförderlichst rccrutirt und, wenn möglich,

Zahl vermehrt «Verden; über den Vorwurf der Transgrcssioncn habe er dem Gubernator einläß > ^ ^

antwortet und dann die Eröffnungen über die nach Piemont zu verordnenden acht BatailloncVerstärkung der beiden Regimenter an die Obrigkeiten zu berichten übernommen, «vorauf cr si^h^ ^verabschiedet habe. Bei seiner Abreise habe er auch noch ein Memorial eingereicht, cS sollen,bewilligten zweitausend Saum Früchte nur für die cnnetbirgischcn Untcrthancn verstanden seien, dw ^selbst auch noch einige hundert in gleicher Weise und ohne Tratta bewilligt werden; von leztcrn^Erfolg noch abzuwarten; über die erster«« Punkte enthalte das Rccrcditiv des Gubcrnators von« ' -die gänzliche Bestätigung, Im Uebrigcn sei ihm troz seines einfachen Charaeters als Abgeordneter v«