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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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490 August 1K93,

dieses gegenüber einem nicht verbündeten Staate thuc oder geschehen lasse, gebe man dem König von Fra^reich, als einem Bundesgenossen, schone und besiegelte Versicherungen, daß man solches nicht zugeben werl^trozdcm werden gcgncrischerseitö tue Klagen über Transgrcssioncn immer erneuert, obschon eher Franko^Anlaß zu Beschwerden hätte; die für Mailand bewilligten Völker befinden sich in offenbarer Kontraventionso befinde sich das Mcpcrische Regiment außer der mailändischcn Grenze und lasse sich zur Belagerung ^Festung Casal und zur Auöhüngcrung der französischen Bcsazung verwenden; das Bcßlcrischc Regiment d>»"zwar mit obrigkeitlicher Bewilligung in Picmont, aber ein Bataillon desselben unter Major Branden^habe während der Belagerung von St, Brigitta auf dem Territorium von Pignerol Posten gefaßt; ^aller dieser Dienste wolle Oesterreich die Sperre nicht aufheben und auf diese Weise vergelte es die erhalte""'Wohlthatcn. WaS die vom König vorgeschlagenen und der Eidgenossenschaft mitgetheiltcn Fricdcnsbeding»"^betreffe, so mögen die Feinde nach der Schwere der erhaltenen Streiche selbst urthcilcn, ob sie aus deinfühle der Schwachheit, oder aus der großmüthigcn Begierde, die Ruhe Europa'S wieder herzustellen, he^gehen. Aus diese Eröffnungen wird angeregt, ob man rüksichtlich der in dem französischen Friedenspreisin Aussicht gestellten Schleifung der außer Rheins gelegenen Festung Hüningcn nicht auch die Dc»»'^"'"der Festungswerke herwärts dcS Rheins sollicitircn und im Weilern das Begehren stellen wolle, daßfranzösische Heer seilte Winterquartiere nicht in Würtcmbcrg, von woher mehrere Orte das Getreide bezirkaufschlagen möchte; da aber der kaiserliche Gesandte sich bereits gegen die Annahme der Friedensbeding""^erklärt hat und keineswegs sicher ist, daß die Winterquartiere in dem sonst schon verwüsteten Würtcm^werden genommen werden, wird hicvon abgestanden. In Betreff der vorgeworfenen Werbung für H""''bemerkt Zürich, es habe seine Leute nur für die Bcschüzung des Landes hergegeben, mit klarein Vorbe)'des Bündnisses und ewigen Friedens mit Frankreich und unter weitläufigem Bericht an denBern äußert, daß cö auf seinem Gebiete alle Werbungen verboten habe und daß cS gegenwärtig wegc»heimlichen Vcrlokungcn seiner Leute in fremde Kriegsdienste eine Strafuntcrsuchung führe. Einige kathomOrte erklären, daß sie sich ihrer für Mailand bewilligten Völker wegen auch erkundigen wollen. NachBcrathungcn werden dem französischen Gesandten am 3. September seine Mitthcilungcn, und namentlich "daS FricdcnSprojcct schriftlich und durch eine Commission verdankt, die Beobachtung dcS Bundes und e»'w^Friedens gegen gebührende Rcciprocation versichert und rüksichtlich des Friedcnsprojcctcö das Interesse der ^genosscnschaft empfohlen, «l. Der am 3t. August vom kaiserlichen Gesandten gehaltene Vortrag cr»cucr> ^Versicherung der kaiserlichen Wohlgcwogenhcit, empfiehlt unter Ancrbictung guter Dienste die Beseitig»'^Anstände wegen des thurgauischcn Abzugögeschäftcs, erklärt die Fricdcnöprojcctc Frankreichs als Tä»!nur darauf berechnet, um die Gegner einzuschläfern und inzwischen neu zu rüsten, und rügt endlich ' ^Transgrcssioncn in den Niederlanden; wenn diese nach den neuesten Versicherungen ernstlich bestraftWerbungen verhindert werden, so werde auch mit Getreide und andern Bedürfnissen willfährigwerden. Da auf die auf der lcztcn Jahrrcchnungötagsazung wegen Aufhebung des schwäbische» o"den Kaiser, den Prinzen Ludwig von Baden und beide ausschreibende Fürsten des schwäbische» ^erlassenen Gesuche keine Antwort eingegangen ist, so wird angeregt, ob man nicht eine Gesandtschast a» ^Kaiser abordnen wolle; es wird aber besser befunden, bei Überreichung der Antwort den kaiserliche" ^sandten anfragen zu lassen, was für Antwort oder Aufträge er diesfalls erhalten habe. In der A»t»" ^denselben vom 4. September wird unter Zusicherung getreuer Beobachtung der Erbcinungspflichtc»Mahnung zur Einigkeit verdankt und rüksichtlich der ancrbotcncn guten Dienste bemerkt, cö möchte»