August 1682,
35.
Conferenz der die Vogteien Bellenz w. regierenden III Orte.
Brunnen. 17. August.
LandcSarchiv Nidwal»«». Abschi-dc,
Gesandte: Uri. Anton Schmid, Landammann; Franz Karl Schund, alt-Landanunann. Schwyz.Franz Bctschart, Landammann; Franz Ehrlcr, LandShanptmann der March, und Ritter Jakob Weber, beivlalt-Landammann; Jost Rudolph Rcding, Statthalter; Kaspar Dettling, Sekclmcistcr; Sicbncr Johann JostAufdermauer; Heinrich Franz Reding, Zeughcrr, Nidwalden. Johann Ludwig Lussi, Landammann;Ritter Joseph Karl Lussi, Panncrhcrr.
u. I». (S. u. Bcllcnz n.) «. Uri stellt, wie auf der lczten Tagsazung, nochmals den Antrag,statt der jährlichen gemeinsamen Kreuzgänge nach Bürgeln, St. Jakob und Steinen, einen solchen nach derTellskapelle, bei stürmischer Witterung dagegen näch Sisikon zu veranstalten, wobei die Predigt von denPfarrherrcn dem Rang und Umgang nach gehalten werden solle. Schwyz und Nidwalden äußern überdiesen Antrag ihr Wohlgefallen, nehmen aber denselben all rafkronünm. «I. Auf den von Zürich und ausden III Bünden eingelangten Bericht, daß im Venctianischcn, in Venedig selbst, zu Padua und „in anderndeutschen Landen" die leidige Pestilenz grassire, wird für das Beste gefunden, die Ehrcngcsandtcn auf dasSindicat zu LauiS zu beauftragen, gemäß dem bezüglichen Vertrag mit dem Haus Mailand einen allerGebühr und Nothdurft gemäß instruirtcn Commissär an gehörige Orte zu verordnen.
Man sehe auch in dem Abschnitte HerrschaftSangelegcnhcltcn:
Vogteien Bellen; n. ». u. I». Art. ll u. ls.
36.
Conferenz zwischen Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. Uii!2, Sit. August.
Landcsarchiv Nidwalde». Abschied,.
Gesandte: Uri. Anton Schmid, Landammann; Johann Heinrich Bcßlcr, Panncrhcrr. Schwyz.Franz Betschart, Landammann; Franz Ehrlcr und Jakob Weber, beide alt-Landammann; Heinrich FridolinRcding, Panncrhcrr. Nidwalden. Franz Achcrmann, Landammann; Niklauö Kaiser, Statthalter.
». Von Uri wird ein Schreiben der Dcputirten zu Bcllcnz an die drei Orte sammt zwei Schreibendes Gcsundhcitrathcs zu Mailand an besagtes Sindicat, betreffend die SanitätSanstalten an der eidgenössischenGrenze, vorgelegt, welches zu vielfältigen Discurscn Anlaß gicbt, wie man sich der eingeführten Gewalt-maßregeln erwehren könne. Allgemein findet man für gut, daß die drei Orte zusammenhalten, besonderswenn auf einer VIlörtischcn Conferenz die übrigen Orte cntgegcngcseztcr Ansichten sein sollten, und daßman gegenwärtig die beste Gelegenheit hätte, die Lauiscr, auf deren Anstiften wahrscheinlich vom Gcsundhcits-
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