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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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m >1. I7iz 7 Baden. Der französische Gesandte an Schwyz.

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Landcsarchw Schwyz: Toggcnburgcrkricg. (Orig.)

^gehlelZ, 7 », 8, Mai, Zürich an seine Gesandte» in Königsfeldcn. 'Aus de» Gcsandtschastöberichten^ Congrcß verzögere, ehe und bevor man nur der Malstatt halber einig sei, da bcsvrglich

Ai darüber verloren werden wolle. 'Ann aber habe Zürich seine ganze Macht ans den Beinen, worüber

^ste»' ^ Munition und Fvurage beständig große Kosten ergehen und für den Feld- und Rebbau die

cntzvgcn werden und das Volk daher, wenn es auch zum Gehorsam und alle» Diensten willig, mit^riii " Ebingen ans die Endschaft des Geschäfts warte. Die katholischen Orte anderseits machen zwar mit ihrersie und dort zerstreute» Macht groß Geschrei, müssen aber nicht so viele Unkosten tragen, vielmehr werde»

di,^ ^ bie lange Gutmüthigkeit Zürichs nur frecher in der Verzögerung, in der bösen Absicht, die zwei Städtechte» s ""lüden, oder sich inzwischen mit dem Zeitgewinn zu verstärken und etwa im günstigen Moment dengegen sie zu wagen, wie denn verschiedene Drohungen und Warnungen ergehen und allerhand Unfugen'Wmien gegen die llnsrigen verübt werden. Man wisse zwar schon, daß mit Bern abgeredet wurde, fürleg ^hatlichkciten einzuhalten und de» Verlans der Tagsaznng abzuwarten, wohl aber inzwischen die Truppenaber ^ ^'ugc zu treibe»; im Thurgan sei nun allerdings etwas geschehen, in der alte» Landschaft habe

Zürich beständig noch eine offene Porte und der gesuchte Zwck könne also damit nicht erreicht werden,

"ber ^'ur noch nicht ermüdet, 'Alles anzuwenden, um zu einer gütliche» Verständigung zu kommen, könnewenig Hoffnung schöpfen und wünsche daher, daß von de» unparteiischen Orte» in Baden der^fftlch ' ^^vrische Schluß begehrt werde, ob Bade» ohne Zeitverlust geräumt oder ei» anderes Ort alsHchh, ^ standen werden wolle. Wenn in lcztcrm Punkte auch nachgegeben werde, bedürfe es ja dann zur An-^Nch ^ Mediation immer noch ziemliche Zeit. Das Projectiren der Gesandten der unbethciligtcn Orte findebesonderer Bedcnklichkcit, da es dadurch ohne weiter zu einer Partei gemacht und der heilsame Zwek,»ich, ^ ^>'actat wie durch Zürichs Mediation vermittelt, so auch unter beider Stände Garantie befestigt sein solle,^'rde„" erreicht, sondern andere neue Erschwernisse zur Erlangung eines vollkommenen Friedens wachgerufenT ^ Gesandten sollen daher lediglich auf die sofortige kategorische Erklärung, ob man Baden räumenkeii>P""' dritten Ort zugestehen wolle, dringe» und trachten, daS Projectiren ans alle Weise abzuheben; cS dürfe»»r "»genommen und wenn dennoch darin fortgefahren werde, dawider protestirt »verde», da es sich dermalendie Malstätte und die Wiederaufnahme der Mediation handle.

Staatsarchiv Zilrich: Gchcim. MiPvcalmch NM-W6.

Mai, KönigSfeldeti. Bernischer Gesandlschaftöbcricht über die Unterhandlungen deö französischen^drüf^n der von Mittag bis um fünf Uhr dauernde» Unterredung versicherte der Botschafter in höflichenbegeh^ ^asi er im Namen seines Königs und als guter unparteiischer Freund der Eidgenossenschast sich allher!»», '"bc, ex tvyllc sich nicht als Mediator oder Arbiter darstellen, sondern suche nur als porksur äs p-wolod»r ^ Zu verhelfen. Vor allen Dingen möchte er wissen, ob man mit der ungewohnten großen Armatur^dc„ .„^Pmachlttig des ToggenbnrgcrhandelS, oder noch etwas Anderes vorhabe. Was ihm darauf geantwortetAschen leicht ermessen. Daraufhin habe der Botschafter in Mehrere», die Nolhwendigkcit der eidge-

" Harmonie und daß kein Glied davon getrennt werde, vorgestellt; ferner wie wenig durch die Bemächtigung